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RIED. Ende Juni waren 970 Personen (444 Frauen, 526 Männer) im Bezirk Ried arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Quote von 3,3 Prozent – 0,1 Prozentpunkte mehr als im Vormonat.

Klaus Jagereder, Leiter des AMS Ried (Foto: AMS / Melanie Pils)
Klaus Jagereder, Leiter des AMS Ried (Foto: AMS / Melanie Pils)

Die Quote liegt aber auch deutlich über dem Wert des Vorjahres (2,6 Prozent).

Zu den 970 Arbeitslosen kommen noch 398 Schulungsteilnehmer 52 mehr als vor einem Jahr.

Unterschiedliche Herausforderungen

Der Leiter des AMS Ried, Klaus Jagereder, weist auf drei unterschiedliche Herausforderungen hin, die den Arbeitsmarkt derzeit prägen. „Die werden in vielen Bereichen sehr kontrovers gesehen und auch in den Medien teilweise so kommuniziert.“

Zum einen sei die Arbeitslosigkeit im Bezirk um mehr als 20 Prozent gestiegen, gleichzeitig hätten wir mit der Quote von 3,3 Prozent immer noch Vollbeschäftigung.

Obwohl die aktuelle Situation wirtschaftlich einer Rezession gleichgesetzt werde, biete das AMS Ried 1.580 offene Stellen an – und das bei 950 Jobsuchenden.

Und drittens: „Während einerseits Unternehmen Arbeitskräfte beim AMS mit Einstellzusage für eine bestimmte Zeit ,parken möchten, suchen andere Firmen händeringend nach Personal.“

Für das AMS bezeichnet Jagereder die Herausforderungen als „Management von Veränderungen“.


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