FACC errichtet neue Hightech-Werk und schafft 300 neue Jobs
ST. MARTIN. Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmeter errichtet der Innviertler Flugzeugzulieferer FACC ein neues Hightech-Werk. Denn laut aktueller Prognosen wird FACC bis 2023 weiter wachsen und rund 350 Millionen Euro in neue Technologien investieren.

Um neue Kapazitäten für großflächige Strukturbauteile von Passagierflugzeugen zu schaffen – beispielsweise Höhen- und Seitenruder – wird in St. Martin auf einer Fläche von 20.000 Quadratmeter ein neues Hightech-Werk errichtet. Damit wird die dort derzeit bestehende Fertigungskapazität von Aerostructures-Komponenten verdoppelt. Mit der Investition verbunden ist die Einrichtung eines separaten Forschungsbereiches, in dem Fertigungsprozesse und Technologien entwickelt werden, die bei der nächsten Generation an Verkehrsflugzeugen zum Einsatz kommen werden. Insgesamt werden dafür rund 120 Millionen Euro investiert. Baubeginn ist für Ende 2026 geplant, Mitte 2028 wird das neue Werk, das direkt an das derzeit bestehende Werk 3 angeschlossen werden soll, in Betrieb genommen. Die Vollausbaustufe wird Ende des Jahres 2029 erreicht sein.300 neue Mitarbeiter„Das neu errichtete Werk ist eine Weichenstellung: Wir bekennen uns damit langfristig zum Standort Oberösterreich und der Region. Bis zum Jahr 2030 werden alleine für diesen Ausbau 300 Mitarbeiter benötigt. Mit einer hochmodernen Fertigung werden wir für unsere internationalen Kunden damit auch weiterhin ein starker und innovativer Partner bei der Fertigung von bestehenden Projekten sowie der nächsten Generation von Passagierflugzeugen sein – für die wir bereits jetzt die Technologien der Zukunft erforschen“, unterstreicht CEO Robert Machtlinger.


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