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RIED. Ende Mai waren 1.069 Personen (489 Frauen, 580 Männer) im Bezirk Ried arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,7 Prozent; 0,1 Prozentpunkte (sieben Personen) mehr als im April und 0,4 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr.

Klaus Jagereder leitet die Rieder AMS-Geschäftsstelle. (Foto: AMS / Melanie Pils)
Klaus Jagereder leitet die Rieder AMS-Geschäftsstelle. (Foto: AMS / Melanie Pils)

Die Arbeitslosenquote in Oberösterreich und ganz Österreich liegt bei 4,9 beziehungsweise 7,1 Prozent.

Zu den Arbeitslosen kommen im Bezirk 405 Schulungsteilnehmende (16 weniger als vor einem Jahr). Beim AMS sind 1.169 offene Stellen gemeldet; 506 dieser Angebote sind neu.

Diese Zahlen, verbunden mit einer leichten Steigerung bei den unselbstständig Beschäftigten (auf 28.188) sieht der Rieder AMS-Geschäftsstellenleiter Klaus Jagereder „sehr positiv“.

Mehr Langzeitarbeitslose

Er spricht aber auch von Herausforderungen, vor allem bei den Langzeitarbeitslosen. 180 Personen seien länger als sechs Monate arbeitslos zwölf mehr als im Vorjahr und sogar 20 mehr als im April. „Die Reduzierungen im Vormonat konnten leider nicht weitergeführt werden.“

Bereits 120 Personen seien länger als ein Jahr arbeitslos vorgemerkt: „Hier steigen die Zahlen ständig an.“

Jagerder: „Gerade bei der Wiedereingliederung von Menschen mit Einschränkungen wie gesundheitliche Probleme oder fehlende Ausbildung braucht es finanzielle Anreize – diese sind im aktuellen AMS-Budget leider nicht mehr vorhanden.“


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