Tierquälerei und Betrug: Anzeige gegen deutsches Ehepaar
ROHRBACH-BERG. Ein deutsches Ehepaar, das 262 Hundewelpen verkaufte und nicht artgerecht hielt, ist nun vom Obersten Gerichtshof rechtskräftig verurteilt worden. Bald geht es nochmals vor Gericht.

Wie bereits bekannt ist, soll das Ehepaar von März 2015 bis Jänner dieses Jahres neuerlich 16 Hundewelpen verkauft und die Käufer über den wahren Wert der Welpen getäuscht haben. Tatsächlich – so die Anklage der Staatsanwaltschaft Linz – befanden sich die Tiere teilweise in einem äußerst sclechten Gesundheitszustand und wurden nicht artgerecht gehalten. Diese Haltungsbedingungen, verbunden mit den verabreichten Futter, sollen laut Gutachten zu einer Verwahrlosung und teilweisen Erkrankung von 55 Hunden und Welpen geführt haben. Auch die drei Pferde, die vier Landschildkröten und zwei Katzen wurden ebenfalls nicht artgerecht gehalten. Haftstrafe bis drei JahrenDie Anzeige lautet auf schweren gewerbsmäßigen Betrug und Tierquälerei. Im Fall einer Verurteilung drohen bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe. Aufgeflogen ist der Fall aufgrund von Vor-Ort-Recherchen der Tierschutzorganisation Vier Pfoten.


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