ROHRBACH. Exakt 172.091 Stunden haben die 675 freiwilligen Mitarbeiter des Roten Kreuzes allein im Rettungsdienst im vergangenen Jahr geleistet. Das sind zwar weniger als im Vorjahr, dennoch ist der Bezirk Rohrbach weiterhin eine Hochburg der Freiwilligkeit.
„Mir unseren zehn Ortsstellen schaffen wir Nähe zur Bevölkerung und eine gute Verteilung“, nennt Bezirks-Geschäftsleiter Hannes Raab den Grund, warum so viele für das Rote Kreuz aktiv sind. Allerdings sind die Freiwilligen-Stunden trotz vieler neuer Gesichter zurückgegangen. „Jeder einzelne ist weniger verfügbar und macht weniger Stunden als früher“, erklärt Raab. Der Rückgang konnte mit Hilfe von Zivildienern abgefedert werden. Das war auch nötig: Denn mit 26.127 Ausfahrten und 954.122 gefahrenen Kilometern gab es hier einen Zuwachs von knapp sechs Prozent. Zwei neue Aufgabengebiete Aktuell stehen für das Rote Kreuz im Bezirk 1185 Leute (1061 davon freiwillig) im Einsatz – das ist der höchste Personalstand in der Geschichte, zeigen Raab und RK-Bezirksstellenleiterin Wilbirg Mitterlehner auf. Mit ein Grund für den Zuwachs sind auch die neuen Aufgaben: Zum einen wurde Anfang September der erste Sozialmarkt in Aigen geöffnet, der so gut angenommen wird, dass weitere Helfer sind jederzeit willkommen sind. Zum anderen stellt das Rote Kreuz auch für den neuen Hausärztlichen Notdienst (HÄND) Personal zur Verfügung: Der Visitenarzt ist im RK-Gebäude in Rohrbach stationiert. Von dort fährt er in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen gemeinsam mit einem Chauffeur des Roten Kreuzes zum Patienten. Angefordert werden kann der Visitenarzt über den Ärzte-Notruf 141.
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