BEZIRK ROHRBACH. Elf Gemeinden haben laut SP-Bezirkschef Dominik Reisinger bereits die Resolution für ein Hallenbad im Bezirk unterschrieben. Er ist überzeugt, dass dieses Thema bei den bevorstehenden Gemeinderatswahlen sehr eifrig diskutiert wird.
Elf Gemeinden, darunter Rohrbach, Haslach, St. Martin, Niederwaldkirchen oder Sarleinsbach haben die von der SP initiierte Resulution, dass der Bezirk ein Hallenbad brauche, zugestimmt. Abgelehnt wurde dieser Vorschlag bisher nur in der Gemeinde Nebelberg. „Ein Drittel der Gemeinden hat eingesehen, dass wir ein Bad brauchen“, wiederholt er seinen Appell, der ihn und seine Partei seit dem voraussehbaren Ende für das Hallenbad Haslach begleitet. Immer wieder sei er mit seinen Vorschlägen, das Bad in seiner Gemeinde gemeinsam zu retten, abgeblitzt. Nachdem aber VP-Landtagsabgeordneter Georg Ecker nach dem Jugendsymposium die Errichtung eines Hallenbades für den Bezirk befürwortet, sieht er Bewegung in der Sache. „Das wird mit ziemlicher Sicherheit ein großes Thema bei den Gemeinderatswahlen“, prognostiziert er und verweist darauf, dass er und seine Partei auch schon eine Idee zu einer gemeinsamen Finanzierung habe. Klarheit soll es aber erst dann geben, wenn die Bäderstudie des Landes veröffentlicht wird. Ulrichsberg für Reisinger zu klein Obwohl es in Ulrichsberg schon ein Hallenbad gibt, ist das für Reisinger keine Option. Der Grund: „Das Bad ist eher klein und mit den Öffnungszeiten an die Schule gebunden, in der es sich befindet.“ Wo schlussendlich das Hallenbad hinkommen soll, will Reisinger nicht erst nach der Veröffentlichung der Bäderstudie beantworten. Ein Vorschlag kommt aber schon aus dem Internet: In der Facebookgruppe „Hallenbad Rohrbach“ wird eine Angliederung der Einrichtung an das AquaRo in der Bezirkshauptstadt genannt. Rohrbachs Bürgermeister Andreas Lindorfer (VP) wäre diesbezüglich nicht abgeneigt, fügt aber hinzu, dass diese Finanzierungssumme für die Stadtgemeinde alleine zu hoch sei. „Wir sprechen von 10 bis 12 Millionen Euro für die Errichtung, dann kommen noch die laufenden Kosten“, erklärt er und plädiert für eine gemeindenübergreifende Lösung. Über dieses Projekt schon jetzt zu sprechen, wäre auch für Lindorfer noch zu früh, denn: Die Vorarbeiten für die bevorstehende Fusion erfordern jede Menge Zeit.
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