Maria Trost-Kirche ist für ein Jahr ein besonderer Ort der Gnade
ROHRBACH-BERG. Bis auf den blauen Teppich, der vor dem Altar liegt, ist die Maria Trost-Kirche so wie immer. Und trotzdem ist die kleine Wallfahrtskirche hoch über Rohrbach-Berg seit Sonntag ein ganz besonderer Ort.

Abt Martin Felhofer hat hier bei einem Gottesdienst die „Heilige Pforte der Barmherzigkeit“ zu dem vom Papst ausgerufenen Heiligen Jahr eröffnet. „Das ist eine Ehre und Auszeichnung, aber auch eine große Verpflichtung. Viele Gläubige werden den Maria Trost-Berg als Gebetsort nutzen und dabei die tiefe Gnade der Barmherzigkeit erfahren“, sagte der Abt des Stiftes Schlägl. Erstmals kann nicht nur in Rom eine Heilige Pforte durchschritten werden, sondern auch in den Diözesen. In allen Vierteln Oberösterreichs gibt es solche auserkorenen Gnadenorte, jener für das Mühlviertel ist eben die Maria Trost-Kirche.
In seiner Predigt wies Abt Martin auf die Bedeutung der Barmherzigkeit hin: „Das heißt, andere anschauen, nicht gleichgültig aneinander vorbeigehen. Denn so mancher könnte die ganze Welt umarmen, beim Nächsten tun wir uns aber oft schwer.“ Das Heilige Jahr soll ermutigen, bewusst barmherzig zu sein. Gleichzeitig sei der Gang durch die Pforte ein Zeichen der Umkehr und Bekehrung.








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