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ROHRBACH-BERG. Deutlich verbessert werden in den heurigen Sommerferien die Öffnungszeiten in den Kindergärten der Bezirkshauptstadt: Dank der Kooperation mit dem Krankenhaus wird eine Sommerbetreuung für Kinder von zwei bis zwölf Jahren angeboten – die Kindergärten in Rohrbach-Berg bleiben somit nur mehr eine Woche geschlossen.

Die Sommerkinderbetreuung des LKH Rohrbach für die Kinder von Mitarbeitern wird heuer in Kooperation mit der Stadtgemeinde angeboten.

Mit der Fusionierung wurde auch die Zusammenarbeit der beiden Kindergarten-Standorte intensiviert. Das zeigte sich schon in den Weihnachts- und Semesterferien, in denen bedarfsgerecht, also so viele Gruppen wie notwendig, an einem Standort mit Personal aus beiden Kindergärten angeboten wurden. Im Sommer wird es ähnlich sein: „Neben den bewährten Verlängerungswochen in einem Kindergarten gibt es zusätzlich eine Sommerkinderbetreuung, bei der Kinder von zwei bis zwölf Jahren durch das Hilfswerk betreut werden“, erklärt Familienstadträtin Bettina Stallinger (VP). „Dieses externe Personal ist vernünftig, denn so kann auch das Kindergarten-Personal den Urlaub im Sommer konsumieren und nicht erst dann, wenn wieder der reguläre Betrieb läuft.“ Die bisher vier Wochen ohne Betreuung schrumpfen somit auf eine Woche, „in der die ganze Familie dann gemeinsam Urlaub machen kann“, freut sich Stallinger.

Optimale Rahmenbedingungen für Sommer-Kindergarten

Nach der Bedarfserhebung wird eine Gruppe mit 15 bis 20 Kindern zustande kommen. Allerdings nur, weil auch das Krankenhaus mitmacht. Dazu Betriebsrat Hermann Linkeseder: „Wir bieten die Sommerkinderbetreuung im LKH Rohrbach seit 2013 an. Beim ersten Mal waren es gleich 26 Kinder, dann ist der Bedarf sukzessive weniger geworden. Die Kooperation mit der Stadtgemeinde bringt für uns nur Vorteile.“ Zum einen, weil eine vernünftige Gruppengröße gesichert ist; zum anderen, weil die Betreuung im Kindergarten erfolgt und damit optimale Rahmenbedingungen herrschen.

Elternbeitrag ist notwendig

Gratis wird die Sommerbetreuung allerdings nicht sein: Bei 30 Euro pro Woche und Kind liegt der Elternbeitrag (unabhängig von den tatsächlichen Betreuungszeiten). Der Stadtgemeinde entstehen Kosten von rund 3000 Euro. Generell sind die Kindergärten ein finanzieller Brocken für Rohrbach-Berg: Mehr als 200.000 Euro pro Jahr werden für die Abgänge in den beiden Kindergärten investiert. „Wir wollen Eltern unterstützen und Betreuungszeiten anbieten, die sie wirklich brauchen – aber es muss auch finanzierbar bleiben“, betont Bürgermeister Andreas Lindorfer (VP). Er ist überzeugt, dass langfristig durch die enge Zusammenarbeit und den optimalen Personaleinsatz noch Optimierungen möglich sind. „Wir sind auf jeden Fall auch für die Anforderungen der Zukunft gut gerüstet.“


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