72 Stunden gestartet: Poxrucker Sisters motivierten musikalisch
BEZIRK ROHRBACH. Ein buntes Bild bot sich gestern Nachmittag auf dem Maindeck des Linzer AEC, als Österreichs größte Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ losging. Die Poxrucker Sisters motivierten dabei mit ihren mitreißenden Songs die Jugendlichen, sich in den folgenden 72 Stunden für die gute Sache zu engagieren.

Die Schwestern Stefanie, Christina und Magdalena Poxrucker aus St. Ulrich sangen sich mit „Glick“, „Herzklopfen“ oder ihrem 72 Stunden-Song in die Herzen der Jugendlichen. Beim Mitsingen und Mittanzen war das nasskalte Regenwetter schnell vergessen – die Begeisterung der „Poxis“ sprang rasch auf die Jugendlichen über. Der 2012 komponierte 72 Stunden-Song war übrigens in einer aktualisierten Version zu hören. „Die Erfahrungen die wir selbst bei 72-Stunden-Projekten gemacht haben, sind darin verarbeitet. Es sind Herausforderungen und schwierige Aufgaben, die man gemeinsam aber trotzdem schaffen kann. Dazu braucht es Mut, Optimismus, Vertrauen in sich selbst und Zusammenhalt“, sagt Christina Poxrucker zur Botschaft des Songs.
Einsatz für Vielfalt des Lebens
Zum achten Mal engagiert sich Oberösterreich heuer bei „72 Stunden ohne Kompromiss“ - dem Projekt der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3. Heuer werden etwa 600 Jugendliche innerhalb von drei Tagen 55 Projekte umsetzen. Einige davon im Bezirk Rohrbach:
Für die Wohneinrichtung St. Vinzenz des Arcus Sozialnetzwerk werden die Jugendlichen dem großen Hofeingangstor frischen Glanz verleihen.
Handwerkliches Geschick ist auch beim Projekt in Aigen-Schlägl gefragt: Gemeinsam mit den Bewohnern der Krumauerstraße und mit den Asylwerbern wird eine Kapelle umgestaltet.
Im Rohrbacher Jugendzentrum Movido werden während der 72 Stunden Bänke aus Paletten gebaut und Orte in verschiedenen Gemeinden mit sogenannten „Vielfaltplätzchen“ gestaltet.
Beim Projekt der Regionalcaritas in Lichtenberg bauen Jugendliche gemeinsam mit Asylwerbern Gartenbeete und tischlern mit beeinträchtigten Jugendlichen von der FAB-Werkstatt Haslach, um den Ulrichsberger Kindergartenkindern einen Herzenswunsch zu erfüllen.
Ein Höhepunkt ist das Projekt der Katholischen Jugend: der Zamkema-Ball: Im Rahmen der Aktionstage wird eine Feier im Zeichen der Inklusion und Interkulturalität organisiert. Dabei soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass jeder Mensch etwas Besonderes ist - egal woher man kommt oder ob man beeinträchtigt ist. Der Zamkema-Ball findet am Freitag, 21. Oktober, ab 19 Uhr im Vereinshaus in Aigen-Schlägl statt.


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