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ROHRBACH-BERG. Ende November wird eine Machbarkeitsstudie für das Hallenbad  vergeben. Das hat der Arbeitskreis in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Die Studie soll den Bezirk gesamtheitlich betrachten und lässt auch das bestehende Hallenbad in Ulrichsberg mit einfließen.  

Das Vitalbad Böhmerwald in Ulrichsberg ist momentan das einzige Hallenbad im Bezirk.
Das Vitalbad Böhmerwald in Ulrichsberg ist momentan das einzige Hallenbad im Bezirk.

Drei Institutionen haben ein Anbot für die Studie gelegt, die sie bei einem Hearing Ende November vorstellen werden. Dabei geht es nicht um ein konkretes Konzept für das Bezirkshallenbad, das von allen 40 Gemeinden finanziell mitgetragen werden soll, sondern um die Rahmenbedingungen, wie Rohrbach-Bergs Bürgermeister und Arbeitskreis-Leiter Andreas Lindorfer erklärt. Teil der Studie werden Markt- und Bedarfsvoraussetzungen, Einzugsgebiet, Raumbedarf, ein Planungskonzept und eine Kostenschätzung sein. Zwei Anbieter haben außerdem gleich ein Finanzierungskonzept inkludiert.

Die Studie soll wichtige Entscheidungs-Grundlagen für das geplante Bezirkshallenbad liefern. Deshalb wird das Vorhaben auch von der Leaderregion Donau-Böhmerwald finanziell unterstützt.

Ulrichsberg nicht vergessen

Ulrichsbergs Bürgermeister Wilfried Kellermann freut sich, dass mit dieser Studie der ganze Bezirk betrachtet und somit auch das bestehende Vitalbad Böhmerwald in seiner Gemeinde berücksichtigt wird. „Die Studie soll eine tiefgreifende Betrachtung bringen, damit die bestmögliche Entscheidung für den Bezirk getroffen wird. Es geht um ein gutes Angebot für die Bevölkerung, für die Schulen, aber auch die touristische Nutzung darf nicht vergessen werden.“ Kellermann plädiert außerdem dafür, „für alle Standort-Varianten offen zu sein. Man muss sich alle Vor- und Nachteile anschauen.“

Wichtig ist ihm vor allem, dass die Zukunft des Ulrichsberger Hallenbads gesichert ist: Auch wenn ein neues Bad in Rohrbach-Berg kommt, müsse das Vitalbad weiterhin seinen Platz haben und betrieben und bestehen bleiben dürfen, hofft Kellermann auf entsprechende Solidarität im Bezirk.

Derzeit ist das vor 16 Jahren generalsanierte Hallenbad sehr gut frequentiert. Neben der Grundauslastung durch die Sport-Mittelschule und anderen Schulen, nützen Senioren, Sportschwimmer, Mütter mit Babys und viele Freizeitschwimmer das Angebot.


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