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ROHRBACH-BERG/SARLEINSBACH. Bei der Verleihung des Missionspreises der Diözese Linz standen auch zwei Initiativen aus dem Bezirk Rohrbach auf der Bühne: Die Selbstbesteuerungsgruppe „Eine Welt für Alle“ der Pfarre Rohrbach sowie die Missionsrunde Sarleinsbach wurden für ihren wertvollen Einsatz von Bischof Manfred Scheuer und der Missionsstelle der Diözese Linz ausgezeichnet.  

  1 / 2   Mitglieder der Selbstbesteuerungsgruppe Rohrbach mit Landeshauptmann Josef Pühringer, Bischof Manfred Scheuer und Missionsstellen-Leiter Andreas Reumayr. Foto: Missionsstelle Diözese Linz

Die Selbstbesteuerungsgruppe „Eine Welt für Alle“ der Pfarre Rohrbach, die 1972 gegründet wurde, fördert Projekte, die eine längerfristige Verbesserung der Lebenssituation in benachteiligten Ländern bewirken. In erster Linie geht es um Bildungs-, Gesundheits- und Frauenprojekte, die mit rund 40.000 Euro jährlich unterstützt werden. Das Geld wird von 150 Menschen aus der Gemeinde Rohrbach-Berg und Umgebung durch „Selbstbesteuerung“ gespendet. In den letzten 44 Jahren konnten insgesamt 808.018 Euro durch Spendengelder eingenommen werden. Die Gruppe organisiert auch den monatlichen Verkauf von EZA-Produkten im Rahmen eines Pfarrcafes (www.einewelt-rohrbach.at).

Eifrig Hilfsgüter gesammelt

Die Missionsrunde Sarleinsbach hat ihre Wurzeln in den 1930er Jahren, Motivation für die Gründung war „Hilfe für die Ärmeren“. Früher lag der Schwerpunkt beim Versand von Paketen für Afrika – vor allem, weil die Sarleinsbacherin Missionsschwester Inigo Paula Öller seit Jahrzehnten in Tansania tätig ist. Seit dem Jahr 2000 wird vor allem die Hilfsorganisation ORA (ORA international Österreich unterstützt wird. Die Missionsrunde sammelt, sortiert und verpackt; um den Transport zu finanzieren werden Missionscafés organisiert. Bei den Sammlungen helfen inzwischen auch Flüchtlinge bei der Arbeit mit. Auch im Inland wurde geholfen, etwa den Hochwasseropfern oder bei der großen Flüchtlingswelle.

Der Missionspreis der Missionsstelle der Diözese Linz ist eine bischöfliche Anerkennung für die aus Oberösterreich ausgehende Unterstützung der missionarischen Tätigkeit. Die Preisträger erhielten ein Preisgeld von 1500 Euro, das wieder in ein Projekt einfließen soll.

www.dioezese-linz.at/missionsstelle


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