Holzblumen und selbst gestalteter Zebrastreifen bringen mehr Sicherheit vor dem Kindergarten
ROHRBACH-BERG. Weil es keinen offiziellen Zebrastreifen vor dem Rohrbacher Kindergarten gibt, sorgen die Kinder einfach selbst für mehr Sicherheit. Zur Umsetzung des Vorhabens haben sie sich Unterstützung von den Poly-Schülern geholt.

Die großen Holzblumen, die bereits an der Mauer des Pöschl-Parks montiert wurden, sind nicht zu übersehen. Sie wurden nach den Plänen der Kindergartenkinder von den Schülern der Polytechnischen Schule Rohrbach vergrößert und aus Holz ausgeschnitten. Gemeinsam wurden sie dann noch angemalt, so dass sie jetzt bunter Blickfang und zugleich ein Hinweis auf querende Kinder sind. „Die Kinder waren ganz begeistert und fasziniert, als sie ihre Blumen in so großer Form wieder bekommen haben. Und sie achteten ganz genau darauf, dass sie auch nach ihren Plänen angemalt wurden“, erzählt Kindergartenleiterin Albine Atzgerstorfer.
Tiere queren die Straße
Diese Woche findet die gelungene Zusammenarbeit eine Fortsetzung: Denn die Kinder haben auch Tiere gemalt, die wiederum von den Poly-Schülern vergrößert und dann auf die Straße gebracht werden. „Diese Tiere ersetzen die Zebras“, spricht Initiator Reinhard Hacker den fehlenden Schutzweg an. Auch die 30er-Beschränkung hätte ewig lange gedauert, obwohl gerade beim Kindergarten und dem Pöschl-Park viele Kinder unterwegs sind.
Bitte aufpassen
„Wir wollen die Autofahrer mit dieser Initiative auf die Kinder aufmerksam machen und sie bitten, ein bisserl langsamer und vorsichtiger zu fahren. Unaufmerksamkeit kann Unglück bringen“, meint Hacker. Er kritisiert auch, dass Schwellen als Verkehrsbremser keine Chance hätten: „Überall gibt es Schwellen, nur bei uns nicht. Dabei könnte man diese im Winter wegräumen, das ist also keine Ausrede.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden