Gym-Maturantin misst sich in Indonesien mit jungen Physikern aus aller Welt
ROHRBACH-BERG/OEPPING. Wenn Katharina Bogner morgen ihre mündliche Matura hat, macht sie sich in Physik wohl keine Sorgen. Denn darin ist sie richtig gut. So gut, dass sie jetzt Österreich bei der internationalen Physikolympiade in Indonesien vertritt.

Mit einem fünften Platz beim Bundesfinale in Bludenz hat sich die Maturantin des Rohrbacher Realgymnasiums für den internationalen Bewerb qualifiziert. Schon zuvor hat Katharina Bogner beim Landesbewerb und beim ersten Teil des Bundesbewerbs gezeigt, dass Physik ihre Leidenschaft ist. So schaffte sie es als eine von 14 Teilnehmern von anfangs über 700 ins Finale.
Physik in Praxis und Theorie
Erdbeschleunigung oder Reibungszahl bestimmen, Spektrum ausmessen oder beim Kugelschreiber die Geschwindigkeit der Feder berechnen – solche Aufgaben musste die junge Oeppingerin am Experimente-Tag lösen. Am zweiten Tag ging es dann um theoretische Physik. „Das ist eher mein Gebiet“, sagt Katharina. Am Ende erreichte sie Platz 5 im nationalen Ranking und damit hat sie als eine von fünf Schülern das Ticket für die Internationale Physikolympiade in Indonesien gelöst.
„Wird sicher lustig“
Am 10. Juli geht das Abenteuer Physikolympiade also in die nächste Runde: „Wir haben eine Woche Vorbereitung in Singapur, der Wettbewerb findet dann von 16. bis 24. Juli in Yogyakarta statt. Die Vorbereitung ist wichtig, denn da konzentriert man sich eine Woche nur auf Physik“, weiß Katharina. Sie geht nicht mit allzu großen Erwartungen in den Wettbewerb, aber „es wird sicher lustig.“
Daneben bleibt auch ausreichend Zeit, um das Land kennenzulernen, denn es stehen einige Exkursionen auf dem Programm.
Zuerst Au-Pair, dann Physikstudium
Ihre Zukunftspläne liegen auch schon klar vor ihr: Nach einem Jahr Au-Pair in Irland oder Island will Katharina Bogner studieren – Physik, was sonst. Schon in der Unterstufe im Gymnasium hat sie dieses Schulfach für sich entdeckt und das Interesse dafür ist immer größer geworden. Kein Wunder also, dass sie Physik auch zum Beruf machen und später in der Forschung oder in der Industrie arbeiten möchte.


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