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BEZIRK ROHRBACH. Inhaltliche Veränderungen stehen bei den Gesunden Gemeinden an. Vom Ende dieser Initiative kann aber keine Rede sein.

Die Vermeidung von Freizeit- und Haushaltsunfällen ist Schwerpunkt im nächsten Jahr. Foto: Wodicka

Hinter vorgehaltener Hand war von den Aktiven in den Gesunden Gemeinden schon zu hören, dass die Zukunft eben dieser auf wackligen Beinen steht. Es brauche aber niemand nervös zu werden, heißt es aus dem Büro von Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander: Die Gesunden Gemeinden wird es selbstverständlich weiterhin geben. Fest steht aber, dass inhaltliche Veränderungen vorgesehen sind. Im Rahmen der Weiterentwicklung der kommunalen Gesundheitsförderung wird ein neues Modell erarbeitet, das erste Gesunde Gemeinden im Jahr 2018 aufgreifen können.

Augenmerk auf neue Ansätze

„Die Gesunden Gemeinden werden sich künftig mit verschiedenen Schwerpunkten und neuen Themen auseinandersetzen“, ergänzt Regionalbetreuerin Doris Rauch. Die Rede ist von Projekten für bisher nicht erreichte Zielgruppen oder gesundheitspolitisch wichtige Themen. Für 2018 sind dies etwa die Themen Frauengesundheit und die Vermeidung von Freizeit- und Haushaltsunfällen.

Erfolgsmodell

Fast alle oö. Gemeinden (436 von 439) sind Teil des Netzwerks Gesunde Gemeinde. Zur Steigerung der Qualität in der kommunalen Gesundheitsförderung wurde 2010 das Qualitätszertifikat eingeführt, an dem sich  mittlerweile 83 Prozent der Gemeinden beteiligen.


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