Lichterkette für Kultur und Menschlichkeit
ROHRBACH-BERG. Rund 100 Teilnehmer trotzten am Freitag dem Regen und extremen Eisglätte und bildeten am Stadtplatz eine Lichterkette für Kultur und Menschlichkeit.

Die Aktion fand zeitgleich in den Bezirken Rohrbach, Freistadt, Wels, Gmunden und Vöcklabruck statt. Damit wurde ein Zeichen für eine unabhängige, regionale Kulturszene und zugleich für mehr Menschlichkeit gesetzt. Pfarrer Alfred Höfler betonte in seiner Ansprache, dass man der zunehmenden Gleichgültigkeit und Ablehnung von Menschen, die am Rande stehen, Zuwendung entgegenstellen muss. Margit Scherrer forderte dazu auf, das humanitäre Bleiberecht für Menschen die sich gut integriert haben einzufordern.
Jeder kann etwas bewegen
Leuchtende Kreise, die am Stadtplatz gebildet wurden, sollten Wassertropfen darstellen. „Damit wollten wir zum Ausdruck bringen, das jeder etwas bewegen kann - so wie ein kleiner Wassertropfen“, sagt dazu Organisatorin, Jugendleiterin Anna Bräuer (Treffpunkt mensch&arbeit).
Bei wärmenden Getränken, knisternden Feuer, Musik von „Wiadawö“ sowie Schneck alias Manfred Schneeberger und viel Gesprächsstoff klang die Aktion gemütlich aus.


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