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ROHRBACH-BERG. Mit einem sehr umfangreichen Projekt erforschen Schüler des Rohrbacher Gymnasiums die gemeinsame Geschichte in der Dreiländerregion. Dafür wurden sie jetzt mit einem ersten Preis beim Wettbewerb des Vereins „Mahnmal Eiserner Vorhang“ belohnt.

Das Zeitgeschichte-Projekt des Rohrbacher Gymnasiums wurde mit einem ersten Preis belohnt. Foto: RLB Oberösterreich

Das 30-jährige Jubiläum der Grenzöffnung war Anlass für eine Festveranstaltung im Raiffeisen-Forum Linz. Die Rohrbacher Gymnasiasten erlebten dabei nicht nur eine spannende Diskussion über die Perspektiven Europas, sondern erhielten auch ihren Preis überreicht.

Mit Zeitzeugen im Gespräch

Die Jury unter der Leitung von Universitätsprofessor Roman Sandgruber lobte das Zeitgeschichte-Projekt, bei dem sich Schüler auf Spurensuche in die prägende Zeit unserer Region zwischen 1945 und 1989 begeben und mit Zeitzeugen über das Leben am Eisernen Vorhang gesprochen haben. Die Ergebnisse sowie den Erfahrungen einer historischen Wanderung an der Grenze wurden bei einer Ausstellung in der Aula des Gymnasiums künstlerisch präsentiert.

Kinderoper folgt

Die Ausstellung war Teil des zweijährigen Erasmus-Projekts „Brundibar – unsere gemeinsame Geschichte“, in dem Schüler und Lehrer aus den Gymnasien Untergriesbach, Krumau und Rohrbach Orte der gemeinsamen Geschichte aufspüren. Als Höhepunkt wird die Kinderoper „Brundibar“ von Hans Krasa einstudiert und in allen drei Orten der teilnehmenden Schulen aufgeführt. Premiere feiert das Stück am 29. März 2020 (17 Uhr) im Centro Rohrbach.


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