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ROHRBACH-BERG. In Sachen Zivilschutz und Eigenvorsorge setzt der Zivilschutz verstärkt auf die Zusammenarbeit mit Gemeinden.

Zivilschutz-Bezirksleiter Valentin Pühringer (l.) und Landesgeschäftsführer Josef Lindner appellieren zur Eigenverantwortung. Foto: Gahleitner

Wenn die stürmischen Tage im Februar und das Coronavirus etwas Gutes haben, dann das steigende Bewusstsein für Selbstschutz, Eigenvorsorge und Bevorratung. „Zivilschutz fängt bei einem selbst an. Wir müssen die Bürger wieder stärker in die Eigenverantwortung nehmen. Zehn Tage soll jeder autark leben können – das heißt nicht außer Haus gehen müssen und keine fremde Hilfe brauchen“, bekräftigt Zivilschutz OÖ-Geschäftsführer Josef Lindner, der anlässlich der Bezirkstagung der Zivilschutzbeauftragten in den Gemeinden im Bezirk unterwegs war.

Sammelbestellungen über Gemeinden

Unterstützung sollen die Bürger durch die jeweilige Gemeinde bekommen, wie Zivilschutz-Bezirksleiter Valentin Pühringer verrät: „Wir möchten Produkte aus unserem Online-Shop über die Gemeinden anbieten und vielleicht auch Sammelbestellungen ermöglichen. Außerdem sollen vermehrt Vorträge in den Gemeinden stattfinden.“

Zielgerichtete Information

Forcieren will man außerdem die Zivilschutz-SMS, bei denen der Bürgermeister seine Bürger zielgerichtet bei Notsituationen, Katastrophenfällen oder besonderen Ereignisssen in der Gemeinde informiert. Wenn etwa der Kindergarten geschlossen bleibt oder eine Straße gesperrt ist, kann man dies ganz einfach mittels SMS erfahren. Voraussetzung ist, dass die eigene Gemeinde registriert ist und mitmacht.

Jeder Bürger kann sich auf www.zivilschutz-ooe.at kostenlos für die Zivilschutz-SMS anmelden.


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