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OBERÖSTERREICH. Seit mehr als zehn Jahren können interessierte Naturliebhaber ihre Sichtungen von Tieren und Pflanzen im Amateur-Wissenschafts-Netzwerk www.naturbeobachtung.at melden. Immer wieder können so neue Lebensräume seltener Arten entdeckt werden.

Foto: M. Fischer
Foto: M. Fischer

Mehr als 30 Fachexperten tauschen sich auf der online-Meldeplattform täglich mit den Nutzern aus. Sie helfen bei der Beantwortung von Bestimmungsanfragen und sorgen mit ihren regelmäßigen Kontrollen von Fundmeldungen auch für die Richtigkeit der gesammelten Daten.

Wichtige Daten für die Wissenschaft

Mittlerweile umfasst die Datenbank 340.000 Fundmeldungen, 200.000 Bilder und 120.000 Forumspostings von 5700 Meldern. Die gewonnenen Daten fließen in Studien und Publikationen ein und werden vom Naturschutzbund für seine Artenschutzprogramme verwendet.

Jeder kann Sichtungen melden

Und es sollen noch mehr werden: Vom Apollofalter bis zum Ziesel, vom Igel bis zur Ringelnatter: Alle Naturbeobachtungen – und seien sie auch noch so alltäglich – sind gefragt. Wo wurde wann welche Pflanze, welches Tier gesehen? Jeder kann seine Beobachtungen auf www.naturbeobachtung.at melden und damit einen wichtigen Beitrag leisten.


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