iPads in den Schulen machen neue Lernwege möglich
BEZIRK. In Zeiten von Fernunterricht erkennt man die Bedeutung der digitalen Medien. iPads im Unterricht sollen aber generell verstärkt eingesetzt werden – vor allem auch für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Die Bildungsregion Mühlviertel mit dem Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik (FIDS) hat ein Projekt gestartet, um Kinder mit sonderpädagogischem Lernbedarf in Volksschulen und Mittelschulen mit iPads auszustatten. Denn gerade diese stehen täglich vor neuen Herausforderungen und können durch den Einsatz von digitalen Medien gezielt gefördert werden. Die iPads werden im Einzelunterricht und in Kleingruppen eingesetzt, die Lehrer werden über das FIDS Mühlviertel beraten und betreut. „Die positiven Rückmeldungen aus den bereits ausgestatteten Schulen bestärken uns, den Weg der Digitalisierung in den Schulen weiterhin zu verfolgen“, betont Projektleiterin und Betreuungslehrerin Melanie Neßlböck.
Unterstützer gesucht
Allerdings braucht es dazu Sponsoren, die das Projekt finanziell unterstützen. Denn für viele Kinder ist die Begleitung durch das FIDS Mühlviertel die einzige Möglichkeit zum Zugang zu technischen Geräten und damit zu neuen Lernwegen. Einige Firmen aus der Region haben bereits den Ankauf von Geräten ermöglicht. Wer es ihnen gleichtun will, kann sich unter melanie.nesslboeck@ph-linz.at melden.
App-Tipps für die Zeit zu Hause
- Antolin 1/2 + 3/4 (2,99 Euro): Kinder verbessern ihre Lesefertigkeit
- Anton (kostenlos): Lernapp für den Pflichtschulbereich
- Die Maus (kostenlos): Kinder entdecken Lach- und Sachgeschichten
- Ballschule Österreich (kostenlos): kreative Bewegungseinheiten
- Spielideen (kostenlos, nur im App-Store): kreative Vorschläge für Spiele in allen Situationen
- Wortarten (4,49 Euro, nur im App Store): Lernspiel zur Unterscheidung von Wortarten
- Rhythmic Village (kostenlos, nur im App Store): Musiknoten lesen und Taktgefühl verbessern


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