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BEZIRK ROHRBACH. Laut Auskunft des Büros von Landesrat Rudi Anschober (Grüne) leben derzeit rund 700 Flüchlinge im Bezirk. Das macht bei 56.946 Einwohner eine Quote von etwa 1,23 Prozent.

Tausende Flüchtlinge überquerten im vergangenen Herbst den Grenzübergang Hanging auf ihren Weg nach Deutschland, Skandinavien und anderen europäischen Ländern. © Hartl

Umgerechnet kommt somit ein Flüchtling auf hundert Einwohner. Um die vom Bund festgelegte Landesquote und auch den Richtwert von 1,5 Prozent Flüchtlingen pro Gemeinde flächendeckend zu erfüllen, ist man bemüht, auch in jenen Gemeinden - wo bis jetzt noch keine Flüchtlinge untergebracht sind - Quartiere zu schaffen.

Kleine Quartiere verbessern Integration

„Seit Beginn setzen wir auf kleinere Quartiere und eine regionale Verteilung“, sagt Anschober. So will man Integration vorantreiben und im eine Ghettobildung in Ballungsräumen vermeiden.


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