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Leserartikel Christian Hartl, 16.05.2016 09:08

BEZIRK ROHRBACH/LINZ. Mit der Sperre von Eisenbahn- und Steyreggerbrücke hat sich die Stausituation für die vielen Pendler verschärft. Um die Luft in der Landeshauptstadt zu verbessern, ist eine Umweltzone geplant – diese sieht auch Fahrverbote vor.

Um die Luftgüte in Linz zu verbessern ist eine Umweltzone geplant – Hauptverursacher ist der Verkehr. Foto: vowe

Im Schritttempo quälen sich tagtäglich die Pendler von und zur Arbeit. Seit der Sperre der Brücken wurde der Verkehr zu den Stoßzeiten noch zähflüssiger. Dass diese Entwicklung die Linzer Luft belastet, liegt auf der Hand. Um diese zu verbessern, soll eine Umweltzone errichtet werden. Bei Überschreiten gewisser Werte soll dort ein Fahrverbot für ältere und in gewissen Fällen auch neuere Dieselfahrzeuge in Kraft treten. Die Umweltzone soll sich laut einem Papier, das Tips vorliegt, auf der Urfahraner Seite von der Rudolfstraße bis zur Autobahnbrücke und auf Linzer Seite entlang der Mühlkreisautobahn bis in den Bereich Poschacher Straße und hin zum Froschberg und dem Römerbergtunnel ziehen.

Laut diesem Entwurf soll diese Zone ab 2017 in Kraft treten. Denn: Die Luft in Linz muss verbessert werden, sonst drohen Strafzahlungen in Millionenhöhe seitens der EU. „Das würde das Problem verlagern und führt zum Chaos“, sagt LAbg. Georg Ecker (VP). Nicht nur Pendler, auch Firmen aus dem Bezirk wären laut Ecker betroffen, da sie wegen der bis dahin fehlenden vierten Donaubrücke quer durch Linz fahren müssen, um zur Autobahn zu gelangen.


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