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ROHRBACH-BERG. Seit Schulbeginn haben sich die Berufsschüler des Lebensmittelhandels mit regionalen Produkten und ihrer Vermarktung beschäftigt. Jetzt war Erntezeit: Beim Genusslandtag zeigten sie gemeinsam mit den Produzenten auf, warum es einfach besser ist, zu heimischen Lebensmitteln zu greifen.

  1 / 5   Viele Besucher waren gekommen, um eine genussvolle Zeit in der Berufsschule zu verbringen (am Bild WK-Bezirksobmann Herbert Mairhofer). Foto: Gahleitner

Ob Kürbiskernöl oder Most und Säfte, ob Fleisch- und Wurstspezialitäten, Bio-Brot oder Popcorn: Das Genussland Oberösterreich steckt voller Geschmack und Genuss. Genau das wollten die Schüler und Lehrer der sechs beteiligten Klassen mit ihrem Projekt deutlich machen. „Die Jugendlichen haben sich intensiv mit den Lebensmitteln aus der Region, ihrer Qualität und den Besonderheiten der heimischen Produktion auseinandergesetzt“, berichtet Fachlehrerin Maj-Britt Fobian. In allen Belangen waren die Schüler beteiligt - vom Rezepte aussuchen und ausprobieren, über die Präsentation der Schmankerl der acht beteiligten Genussland-Produzenten bis hin zur Dekoration der Schulräumlichkeiten. Beim Genusslandtag konnten die Berufsschüler vor den vielen Besuchern auch ihr Expertenwissen und Verkaufstalent beweisen. „Sie alle haben viel Eifer und Herz in das Projekt gesteckt“, bestätigt Berufsschuldirektorin Pauline Sleska und ergänzt: „Unsere Lehrlinge im Lebensmittel-Einzelhandel sind nicht nur Verkäufer, sondern auch Kunden der Zukunft. Ziel des Projektes war es deshalb, den Wert der Lebensmittel zu vermitteln und Bewusstsein dafür zu schaffen, dass jeder Teil des Wirtschafts-Kreislaufes ist.“

Ernährung mit Freude

Landesrat Max Hiegelsberger (VP), Obmann des Genusslandes OÖ, ließ sich ebenfalls gerne verführen: „Wir brauchen solche Verkäufer aus Leidenschaft. Sie zeigen, dass Lebensmittel und Ernährung mit Lust und Lebensfreude zu tun haben - und nicht mit Angstmacherei.“ Er ist überzeugt, dass Ernährungswissen und Ernährungskompetenz entscheidend sind, um der Regionalität und Saisonalität einen nachhaltigen Stellenwert im Konsumverhalten zu geben.

Hiegelsberger ruft den Handel dazu auf die wertvollen Lebensmittel unserer Heimat zu nutzen: „Das Genussland Oberösterreich zeigt, wie faire Partnerschaften zwischen Produzent und Lebensmittelhandel funktionieren können. Dieses Beispiel darf Schule machen. Unsere Heimat ist kostbar, das müssen alle Beteiligten anerkennen.“

Teilnehmende Genussland-Produzenten:

· Hofmolkerei Staufer

· Holzmann Teigwaren

· Innpopis

· Mairinger Most und Mehr

· Mauracher – Bio Hofbäckerei

· Michlbauer – Mattigtaler Fleischspezialitäten

· Pramoleum

· Stroblobst


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