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Bürgerfragestunde vor den Rohrbacher Gemeinderatssitzungen geht in die Verlängerung

Martina Gahleitner, 03.02.2017 09:25

ROHRBACH-BERG. Ein weiteres Jahr lang haben die Bürger das erste Wort bei den Gemeinderatssitzungen: Gestern Abend hat der Rohrbach-Berger Gemeinderat beschlossen, die Bürgerfragestunde zu verlängern - auch wenn diese nicht so gut angenommen wird, wie erwartet.

Die Bürgerfragestunde in Rohrbach-Berg bleibt für ein weiteres Jahr erster Tagesordnungspunkt bei den GR-Sitzungen.

„Es ist ein Angebot an unsere Bürger, das vielleicht noch ein wenig mehr sitzen muss, damit es besser angenommen wird. Deshalb würde ich befürworten, dass wir die Bürgerfragestunde noch ein zweites Jahr probieren“, meinte Grüne-Fraktionsobfrau LAbg. Ulrike Schwarz. Sie setzte sich auch schon stark für die Einführung dieser Mitsprachemöglichkeit ein.

Ende Dezember 2015 wurde die Bürgerfragestunde auf Anregung der Grünen auf ein Jahr befristet beschlossen, jetzt geht es in die Verlängerung. „Mich wundert, dass nicht mehr Leute dieses Angebot nutzen. Denn bei den Fusionsgesprächen ist dieser Wunsch immer wieder aufgetaucht“, würde sich auch ÖVP-Obmann Roland Straußberger mehr Bürgerbeteiligung wünschen.

Formlose Anfrage

Am Verfahren selbst kann es nicht liegen: Fragen können ganz formlos per Mail an den Bürgermeister, an die Fraktionschefs oder jedes Mitglied des Gemeinderates gerichtet werden. Mindestens eine Woche vor der nächsten Sitzung muss die Frage allerdings beim Gemeindeamt bekanntgegeben werden.


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