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Internet-Streit: Mühlviertler Pendlerallianz gegen Stadtrat Markus Hein

Leserartikel Christian Hartl, 10.02.2017 13:56

BEZIRK/LINZ. Während werktäglich rund 5900 Pendler aus dem Bezirk Rohrbach in die Landeshauptstadt fahren, ist die Gesprächsbasis zwischen der Plattform „Mühlviertler Pendlerallianz“ und Stadtrat Markus Hein nicht die Beste. Diskutiert wird derzeit nur via Facebook und Presseaussendungen.

Wie es mit der Pendlerproblematik weiter geht, weiß derzeit niemand. © vowe
Wie es mit der Pendlerproblematik weiter geht, weiß derzeit niemand. © vowe

Michael Hammer, VP-Nationalrat und Sprecher der Mühlviertler Pendlerallianz (www.gegen-den-stau.at) und der Linzer Verkehrsstadtrat Markus Hein (FP) sind derzeit nicht gut aufeinander zu sprechen. Wenn ein Dialog stattfindet, dann derzeit auf Internetplattformen und mit Presseaussendungen von Stadtrat Hein. Unter dem Titel „Hammers Pendlervorschläge sind nicht der Hammer“ kritisiert dieser die Vorschläge der Pendlerallianz, den Verkehrsfluss in und aus der Landeshauptstadt mit Maßnahmen wie beispielsweise mit besseren Ampelschaltungen (Rudolfstraße), zusätzlichen Busspuren, mehr Park&Ride-Anlagen sowie dem „Nein“ für Gebührenparkplätze am Urfahrmarktgelände zu beschleunigen.

Schlagabtausch im Facebook

„Viele der Vorschläge sind bereits in Umsetzung oder nicht in der Zuständigkeit der Stadt“, heißt es vom Linzer FP-Politiker, der vor allem bemerkt, dass Hammer nur versuche, aus der Verkehrssituation im Zentralraum politisches Kleingeld schlagen zu wollen. (Eine von ihm kommentierte Version der Vorschläge findet man hier zum Download) Ganz anders sieht das naturgemäß Hammer, der Hein ausrichtet, dass es sich bei den dargebrachten Vorschlägen um Ideen von Pendlern handele, die auf der Plattform gesammelt wurden. „Wäre es so, wie Hein behauptet, dass vieles schon umgesetzt ist, so wäre es verwunderlich dass Pendlerinnen und Pendler, die täglich ihren Arbeitsweg zurücklegen, dies vorschlagen“, meint dieser in einem Facebook-Posting als Antwort. Wann es zu einem persönlichen Treffen zwischen Hammer und Hein kommt, ist derzeit noch offen.

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Gastuser
Gastuser
19.03.2017 17:32

Geplante Gebühr: Begründung Reinigungskosten

Von wegen Abzocke! Herr Hein argumentiert die geplante Gebühr mit den Reinigungskosten, die die Stadt Linz zu tragen hat. Bei näherer Betrachtung des dort befindlichen Mülls kommt jedoch zur Ansicht, dass die Reinigung nur in jedem Schaltjahr erfolgt, so alt ist der Dreck auf und am Rande des Platzes - verdorrtes Herbstlaub und Abfall vom Urfahr-Jahrmarkt, sicher nicht vom derzeit gastierenden Zirkus! Georg Huber, Luftenberg