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Grüne steigen aus Mühlviertler Pendlerallianz aus

Petra Hanner, 25.08.2017 08:35

MÜHLVIERTEL. „Die Grünen haben sich über Monate bemüht, an einer überparteilichen Plattform für die Mühlviertler Pendler mitzuarbeiten. Diese Bemühungen wurde bedauerlicherweise wiederholt durch Alleingänge des ÖVP-Abgeordneten Hammer torpediert“, begründen die Grünen-Vertreter ihre Entscheidung. Damit ist Schluss mit der Überparteilichkeit der Initiative.

Die überparteiliche Mühlviertler Pendlerallianz ist Geschichte. Foto: Weihbold
Die überparteiliche Mühlviertler Pendlerallianz ist Geschichte. Foto: Weihbold

„Anstatt den Koalitionspartner FPÖ mit ihrem zuständigen Landesrat Steinkellner dazu zu bringen, endlich den Park-and-Ride-Ausbau zu starten und für eine Offensive für mehr Öffi-Verbindungen zu sorgen, ergeht sich Hammer lieber in sinnlosen Schuldzuweisungen hinsichtlich des Parkplatzes am Urfahraner Jahrmarktgelände. Damit ist keinem Pendler und keiner Pendlerin geholfen, damit ist kein Millimeter gewonnen“, heißt es gestern in einer Presseaussendung.

Sachliche Lösungen gesucht

Der sogenannte „Mühlviertler Schulterschluss“ sei damit Geschichte. Die Grünen kündigen an, im Landtag und in den Gemeinderäten nach Mehrheiten zu suchen, um sachliche Lösungen für die Pendler-Misere zu finden.

Ebenfalls verlassen hat SP-Bundesrat Michael Lindner aus Freistadt die Pendlerallianz (Nachzulesen hier).

Reaktion Hammer

Pendlerallianz-Sprecher Michael Hammer in seiner Stellungnahme zu den jüngsten Entwicklungen: „Grundsätzlich ist die Vorgangsweise sehr eigenartig und scheint konzertiert und Ziel war es parteitaktisch hier die erfolgreiche Pendlerbewegung, die sehr stark mit Pendlersprecher Nationalrat Michael Hammer verbunden wird, zu schwächen bzw. öffentlich zu kritisieren.“

Es geht weiter

Hammer betont, die Mühlviertler Pendlerallianz werde ihre Arbeit natürlich unvermindert fortsetzen.


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