Rohrbach-Berg geht Glasfaser-Ausbau ab Herbst an
ROHRBACH-BERG. Im Herbst will die Stadtgemeinde Rohrbach-Berg das Thema Breitband-Internet offensiv angehen und die erste Breitband-Bezirksstadt werden.

„Wir arbeiten gerade daran, die Erhebung für den Bereich Wiesengrund vorzubereiten“, sagt Milan Paul Hinterleitner von der Energie AG. Er blickt der Bedarfserhebung mit Spannung entgegen. Kommen genug Unterschriften zusammen, steht einem Ausbau nichts im Weg – es liege also an den Rohrbachern selbst.
Keine Alternative zu Glasfaser
Das Kupferkabel habe als Datenleiter ausgedient. „Es zeichnet sich am Technik-Horizont auch keine Alternative zu Glasfaser ab. Deshalb lohnt es sich, das Netz auszubauen“, sagt er. Neben Privatpersonen habe auch die Wirtschaft großes Interesse an schnellem Internet. „Wir brauchen das als Dienstleistungsstandort unbedingt, um für Betriebe attraktiv zu sein“, sagt der für Breitband zuständige Vizebürgermeister Manfred Stallinger (VP). Es seien schon Arbeitsplätze verloren gegangen. So habe sich das konkrete Interesse eines technischen Büros nur wegen des fehlenden Breitband-Angebotes verflüchtigt.
Der Fahrplan
An dem Fahrplan für die Umsetzung will man festhalten. Demnach soll in den nächsten Monaten die Planung für das gesamte Stadtgebiet erfolgen. Dringliche Anschlüsse – vor allem für Firmen – werden vorrangig realisiert. 2018 bis 2020 soll ein dreistufiges Konzept umgesetzt werden. Jede Wohnung erhält einen leistungsfähigen Anschluss. Jene wenigen Bereiche, die aufgrund schwierigster Grabungsbedingungen nicht erreicht werden können, werden mit einem LTE-Konzept erschlossen. Dazu zählt zum Beispiel das Stadtzentrum.


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