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Rinderseuche im Mühlviertel: Entwarnung auf einem Hof

Petra Hanner, 20.07.2018 11:59

ROHRBACH/URFAHR-UMGEBUNG. Für die im Zuge auffälliger Bestandsproben mit Brucellose-Verdacht vorsorglich gesperrten vier Mühlviertler Betriebe liegen nun die Ergebnisse der Einzeltieruntersuchungen durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) vor.

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

Auf einem Milchviehbetrieb wurde ein Reagent positiv getestet. Diese Kuh sowie deren vier Monate altes Kalb müssen aus dem Bestand entfernt werden. Kontakttiere des Reagenten werden nun weiter beprobt. Nach erfolgter Reinigung und Desinfektion, die je nach den Gegebenheiten vor Ort erfolgt, kann der Betrieb anschließend wieder freigegeben werden.

Sperre aufgehoben

Ein Milchviehbetrieb wurde sowohl hinsichtlich der blut- als auch milchserologischen Untersuchung negativ getestet. In diesem Betrieb kann daher die Sperre seitens der Bezirkshauptmannschaft wieder aufgehoben werden.

Auf den zwei anderen Betrieben wurden insgesamt acht Milchkühe mit weder positiven noch negativen Ergebnissen identifiziert. Eine erneute Beprobung dieser acht Rinder erfolgt am Montag. Bis gesicherte Ergebnisse durch die AGES vorliegen sind diese acht Tiere von der Milchanlieferung ausgenommen. Alle übrigen Rinder dieser Betriebe sind nicht infiziert.

Schafbetrieb gesperrt

Im Zuge der Beprobungen der umliegenden 170 Schaf- und Ziegenhalter wurde auf einem Betrieb mit insgesamt fünf Schafen ein Tier mit weder positiven noch negativen Testergebnissen festgestellt. Dieser Betrieb bleibt, bis erneute Testergebnisse vorliegen, hinsichtlich des Tierverkehrs gesperrt. Alle weiteren Beprobungen und Maßnahmen werden umfassend durch den Landesveterinärdienst begleitet.


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