Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ROHRBACH-BERG. „Jung- und Hobbydesigner sollen eine Chance bekommen, ihr Können zu zeigen“, nennt WOLA-Geschäftsführer Albert Wolfmayr den Grund für den ins Leben gerufenen WOLA Design Award. Für die Erst- und Zweitplatzierten winkt eine mögliche Produktion ihrer entworfenen Stücke.

In Naturmaterialen hat Albert Wolfmayr seine Leidenschaft gefunden. Foto: Demir
  1 / 2   In Naturmaterialen hat Albert Wolfmayr seine Leidenschaft gefunden. Foto: Demir

Albert Wolfmayr produziert gemeinsam mit seinem Partner in China Handyhüllen, Taschen, und Sonnenbrillen aus den verschiedensten Naturmaterialen, wie etwa Kork, Blattleder und Holz. Er war auch Initiator des WOLA Design Awards, der heuer erstmals verliehen wurde. „Viele Leute kennen keine natürlichen Materialen mehr, aus denen man wunderbare Sachen herstellen kann“, sagt er. „Die Profidesigner haben ihr Standbein. Aber für Jung- und Hobbydesigner ist es anfangs schwierig, Fuß zu fassen.“ Die Teilnehmer hatten die Chance, eigene Entwürfe für Modeaccessoires aus nachhaltigen Materialen einzusenden. „Ansonsten gab und wird es auch in Zukunft keine Teilnahmekriterien geben“, informiert Wolfmayr. Übrigens kann man schon jetzt wieder Entwürfe für den Award im nächsten Jahr einreichen. Mit einem Lächeln im Gesicht ruft er auch die Rohrbacher zur Teilnahme auf. „Man kann nichts verlieren, jeder kann und soll sich trauen.“ Neben Preisgeldern im Gesamtwert von 1.000 Euro haben die Gewinner auch eine Chance auf die Produktion ihrer Entwürfe.

Limitierte Produktion geplant

Die Erst- und Zweitplatzierten des diesjährigen WOLA Design Award können sich auf eine eventuelle Produktion ihrer Entwürfe freuen. „Wir müssen erst mit dem Werk absprechen, ob die Produktion der designten Stücke möglich ist. Wenn ja, dann wird eine limitierte Version von 200 bis 300 Stücken erhältlich sein“, verkündet der Geschäftsführer.

Leidenschaft für die Natur

„Auf Reisen war ich immer fasziniert von der natürlichen Schönheit unserer Erde aber auch der Verbindung von Technik und Natur oder von Modernem und Traditionellem. Vor sieben Jahren verschlug es mich nach China, wo aus einem geplanten kurzen Sprachstudium ein mehr als fünfjähriger, beruflicher Aufenthalt wurde. Wahrscheinlich war das der Beginn für meine Faszination für Naturmaterialien“, beschreibt Albert Wolfmayr den Beginn von WOLA. Als nächstes Material soll eine besondere Art von Papier ins Sortiment aufgenommen werden, das man sogar waschen kann.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden