Krankenhaus Rohrbach hat den Garten der Erinnerung eröffnet
ROHRBACH-BERG. Um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen, wurde der bisher wenig genutzte Garten am Rohrbacher Krankenhaus in einen Garten der Erinnerung umgestaltet. Zur Freude aller Beteiligten, besonders der Patienten, wurde er vor wenigen Tagen eröffnet.

„Wenn die Gedächtnisleistung nachlässt, werden die Sinne wichtiger“, weiß Alexandra Gubo, Diplomkrankenpflegerin und Stationsleiterin der Abteilung für Innere Medizin 1 am Landeskrankenhaus Rohrbach. Der Garten der Erinnerung wurde darum so gestaltet, dass er alle Sinne anspricht. Zum einen das Sehen – die zeitliche Orientierung. Die Demenz-Patienten wissen, wenn sie aus dem Fenster blicken, welche Jahreszeit ist. Aber auch das Tasten, Fühlen und Schmecken ist im Garten der Erinnerung möglich. Alle Pflanzen sind ungiftig und großteils sogar genießbar. Die Gestaltung des Demenzgartens erfolgte nach den Plänen von Chrilli Car und Julia Moschen. Die beiden Studenten des Instituts für Landschaftsarchitektur der Universität für Bodenkultur Wien haben einen Planungswettbewerb gewonnen, der in Zusammenarbeit mit der Landesgartenschau Bio.Garten.Eden ausgeschrieben wurde.
Von Sponsoren unterstützt
Der Verein „pro Krankenhaus Rohrbach“ unterstützte das Vorhaben und stellte ein Benefizkonzert mit dem Nordwaldkammerorchester auf die Beine. Aber auch sonst haben zahlreiche Sponsoren dieses wertvolle Projekt unterstützt, um den Menschen am LKH Rohrbach eine ruhige und entspannte Zeit zu ermöglichen.


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