Berufsschule Rohrbach hat gleich zwei Gründe zum Feiern
ROHRBACH-BERG. Neue Internatszimmer, eigene Sanitäranlagen in jedem Zimmer und gemütliche Aufenthaltsräume: Der Umbau an der Berufsschule Rohrbach ist abgeschlossen. Aber nicht nur das: Auch das 50-jährige Bestehen der Schule, gab Anlass zum Feiern.

Wenn man die Berufsschule betritt, riecht man, dass noch vor nicht allzu langer Zeit gewerkelt wurde. Alles neu, alles modern. „Wir sind stolz, auf die neuen Räumlichkeiten und sind froh, das Umgebaute jetzt auch genießen zu können.“ Mit diesen Worten eröffnet Direktorin Christiana Miller die Feierlichkeit am Dienstag. Sie berichtete den anwesenden Gästen auch, welche bedeutenden Meilensteine in den 50 Jahren Berufsschule Rohrbach gesetzt wurden. So wurde 1968 der erste Lehrberuf, Lebensmittelhandel, in Rohrbach geschult. 1970 fand dann der erste große Umbau statt. Einer der größten Meilensteine war wohl im Jahr 1983. Denn dort bekam die Schule ihre erste Computerausstattung. 2003 wurde die Spar-Akademie gegründet. Und auch sonst, wurde es an der Rohrbacher Berufsschule nie langweilig.
Pauline Sleska blickt zurück
Vor Christiana Miller war Regierungsrätin Pauline Sleska elf Jahre lang Direktorin der Schule. „Der Umbau war ihr Baby“, verrät Miller, bevor sie ihre Vorgängerin zu Wort bittet. „Als ich 2007 meine Funktion als Direktorin angetreten habe, war der Umbau noch eine Vision. Aber ich wusste, dass etwas gemacht werden muss“, erzählt Sleska. Die Schüler schliefen in Fünf-Bett-Zimmer, die gerade mal 20 Quadratmeter groß waren. Die Kästen waren noch am Gang und die Internatsschüler mussten sich die Sanitäranlagen teilen. „Dabei prallten verschiedene Altersstufen, unterschiedliche Kulturen und Nationalitäten zusammen“, erzählt sie. „Die Schüler hatten auch keine Aufenthaltsräume, denn die mussten als Klassenzimmer genutzt werden. Es gab einfach keine wirklichen Rückzugsmöglichkeiten“, erinnert sich Sleska.
Groß-Umbau gestartet
Umso mehr freute es die ehemalige Direktorin, als 2015 der Spatenstich für den Umbau gesetzt wurde. Die nicht mehr zeitgemäßen Fünf-Bett-Zimmer mit Gemeinschaftsduschen und Klo am Gang wurden durch Vier-Bett- und Zwei-Bett-Zimmer ersetzt. In jedem Internatsbereich steht nun auch ein Einzelzimmer bzw. Erzieherzimmer zur Verfügung. Auch zwei Aufenthaltsräume, die zum gemütlichen Beisammensein und entspannten Lernen einladen, wurden geschaffen. Mit dem Umbau wurden auch zwei barrierefreie Zimmer gebaut. „Die Symbiose zwischen Alt und Neu ist uns geglückt“, freut sich Sleska.
Auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander lobt den erfolgreichen Umbau aber vor allem, den Schulstandort Rohrbach. „Es ist wichtig, dass wir auch im ländlichen Raum eine Schule wie diese haben, nicht nur im Zentralraum.“ „Die sieben 7 Millionen Euro sind gut investiert. Die Schüler haben hier einen wunderbaren Ort, wo sie zuhause sind und lernen können.“


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