Arbeiterkammer erkämpfte fast eine Million Euro für Mitglieder
BEZIRK ROHRBACH. Wenn Arbeitnehmer nicht das erhalten, was ihnen zusteht, schreitet die Arbeiterkammer zur Tat. Exakt 68.440 Euro konnten die Rechtsberater im ersten Halbjahr für Mitglieder erkämpfen. Dazu kamen noch 922.283 Euro an sozialrechtlichen Ansprüchen.

Ein typischer arbeitsrechtlicher Fall für die Arbeiterkammer war jener, bei dem eine Frau um 3.500 Euro geprellt worden war. Sie jobbte fünf Monate in einem Betrieb, ehe das Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufgelöst wurde. Als sich die Frau von der AK Rohrbach beraten ließ, kam eine ganze Palette an nicht bezahlter Lohnbestandteile zutage und sie erhielt 3.500 Euro nachbezahlt.
Kein Einzelfall
„Immer wieder erhalten Arbeitnehmer nicht das, was ihnen für die geleistete Arbeit zusteht. In vielen Fällen verhilft ihnen erst die Arbeiterkammer zu ihrem Geld“, verweist Bezirksstellenleiter Manfred Riepl auf weitere Klagen gegen Arbeitgeber. Insgesamt suchten im ersten Halbjahr 1.223 AK-Mitglieder telefonisch Rat, 567 kamen mit ihren arbeits- und sozialrechtlichen Problemen zu einem persönlichen Beratungsgespräch.


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