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ROHRBACH-BERG. „Innovation in der Verwaltung hat einen Namen“, sagte Klaus Hartmann vom Bundesministerium für öffentlichen Dienst und meinte damit die Bezirkshauptmannschaft Rohrbach. Diese bekam bereits zum zweiten Mal nach 2013 das CAF-Gütesiegel verliehen und damit die Bestätigung, dass hier beste Arbeit in einem modernen, kundenorientierten Dienstleistungsbetrieb geleistet wird.

  1 / 9   Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner, ihr Stellvertreter Valentin Pühringer und das ganze Team freuen sich über die Folge-Zertifizierung. Foto: Gahleitner

Beim CAF (Common Assessment Framework) handelt es sich um ein europäisches Qualitätsmanagementsystem für den öffentlichen Sektor; eine kritische Selbstbeurteilung, um festzustellen, wo man gut ist und wo man etwas besser machen könnte. Alle Mitarbeiter stehen hinter dieser Selbstbewertung und identifizieren sich mit ihrer BH – deshalb war es auch kein Wunder, dass ein ganzer Bus voll Mitarbeiter zur Gütesiegel-Verleihung nach Wien reiste.

Selbst- und Fremdanalyse

CAF-Anwender gibt es viele – rund 280 in Österreich –, aber nur 17 Mal wurde bisher das Gütesiegel verliehen. Dafür braucht es neben der Selbstanalyse eine Bewertung von außen durch CAF-Feedback-Experten. Bereits im Juni 2013 erhielt die BH Rohrbach das Gütesiegel als eine der ersten Organisationen in Österreich. Die nunmehrige Folgezertifizierung bestätigt den Status als „Musterbeispiel in der österreichischen Verwaltung“, wie Sektionsleiter Klaus Hartmann bei der Verleihung im Bundeskanzleramt sagte.

Gute Bewertung

„CAF gewährleistet eine gute aufgabenübergreifende Kommunikation. Wir haben unsere eigenen Stärken und Verbesserungspotenziale ermittelt, daraus Vorschläge und Ziele formuliert und arbeiten an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung“, erklärte Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner. Sie ist stolz auf die gute Bewertung der externen Experten, die die Offenheit, Teamkultur und gute Kommunikation in der gesamten Behörde lobten und auch, dass der „Mensch im Mittelpunkt des Verwaltungshandelns steht.“ Diversität und Regionalentwicklung werden besonders forciert, außerdem sind die BH sowie der Sozialhilfeverband soziale Drehscheiben im Bezirk, heißt es weiter im Bericht. In vielen analysierten Bereichen – etwa der sozialen Verantwortung, der Einbeziehung der Mitarbeiter oder der Entwicklung von Partnerschaften – hat die Rohrbacher Behörde die höchste Bewertungsstufe erreicht.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit

Für Bürgermeistersprecher Wilfried Kellermann aus Ulrichsberg, der ebenso wie Bgm. Hubert Hartl (Neufelden) und Bgm. Dominik Reisinger (Haslach) in Wien mit dabei war, ist die erneute Zertifizierung eine Bestätigung, dass „die Bezirkshauptmannschaft kein verstaubtes Amt ist, sondern eine moderne, leistungsorientierte, dynamische Verwaltungs- und Gestaltungsbehörde, in der viele Fäden im Bezirk zusammenlaufen.“ Er ergänzte, dass sich auch die Gemeinden in partnerschaftlicher Zusammenarbeit gut betreut fühlen.


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