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BEZIRK ROHRBACH. An die 450 Menschen sind allein in der vergangenen Woche durch die Corona-Krise arbeitslos geworden. Der ÖGB Rohrbach appelliert ddaher an die Betriebe, den Schaden durch die Pandemie nicht durch voreilige Kündigungen zu vergrößern.

ÖGB-Regionalvorsitzender Ewald Baumann Foto: privat
ÖGB-Regionalvorsitzender Ewald Baumann Foto: privat

„Viele Betriebe sind verständlicherweise nervös, doch übereilte und unbedachte Kündigungen sind nicht die Lösung“, sagt der Regionalvorsitzende des ÖGB Rohrbach, Ewald Baumann. Deshalb sendet der ÖGB den dringenden Appell an die Dienstgeber, von Kündigungen und Aussetzverträgen Abstand zu nehmen und das von der Bundesregierung und den Sozialpartnern verhandelte Corona-Kurzarbeitsmodell in Anspruch zu nehmen. „Die Corona-Kurzarbeit sieht vor, dass die Arbeitszeit auf bis zu null Prozent reduziert werden kann und der Bund auch die Sozialversicherungsbeiträge schon ab dem ersten Tag übernimmt. Dieses Modell ist nicht nur für große Betriebe, sondern auch für Klein- und Mittelunternehmen umsetzbar“, erklärt Baumann.

Fortbestand der Betriebe und Arbeitsplätze sichern

Von diesem Modell profitieren auch die Beschäftigten, die je nach ihrem bisherigen Bruttoverdienst zwischen 80 und 90 Prozent ihres Nettogehalts vom AMS ersetzt bekommen. „Durch diese Lösung werden sowohl der Fortbestand der Betriebe als auch der Arbeitsplätze sichergestellt“, sagt Baumann.

Hotline und Webseite zu Corona

Für alle arbeitsrechtlichen Fragen rund um Corona haben der ÖGB und die Arbeiterkammer die Webseite www.jobundcorona.at ins Leben gerufen, auf der auch aktuelle Entwicklungen und Änderungen rasch berücksichtigt werden. Außerdem gibt es die ÖGB Corona-Hotline 0800 22 12 00 80. Im ÖGB-Regionalsekretariat in Rohrbach ist  Regionalsekretärin Monika Wöss für Fragen bzw. Beratungen per E-Mail erreichbar: rohrbach@oegb.at


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