Covid-19: Bezirkshauptmannschaft ist Krisenmanager vor Ort
BEZIRK ROHRBACH. Die aktuelle Situation forderte, dass neben dem Krisenstab des Landes, auch in jeder Bezirkshauptmannschaft ein Stab eingerichtet wurde. Rohrbachs Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner wendet sich deshalb mit einer Bitte an die Bürger im Bezirk.

„Wir sind bemüht, dringende Anliegen der Bürgerinnen und Bürger unseres Bezirks wie gewohnt rasch zu erledigen, bitten aber in der derzeitigen Situation um Verständnis, dass wir alles daran setzen, die weitere Verbreitung von COVID-19 möglichst zu unterbinden. Im Vordergrund steht die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger. Wir bitten um Kooperation mit unserem Krisenmanagement, das die erforderlichen Maßnahmen im Kontaktpersonenmanagement vornimmt“, sagt Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner.
Große Herausforderung
Die ständige Organisation der Testungen, die unverzügliche Information der Erkrankten sowie die Identifizierung und Ausforschung von Kontaktpersonen bis hin zur Erstellung der Bescheide und die damit verbundenen Detailfragen stellen die Bezirkshauptmannschaften ebenso vor große Herausforderungen wie die laufende Aktualisierung und Pflege der Daten im Epidemiologischen Meldesystem (EMS) und die Organisation der Schutzausrüstung und des Personals in den Stäben. Gerade als Grenzbehörde sind laufend Einzelauskünfte im Zusammenhang mit Grenzübertritte für Pendler, Wirtschaftstreibende, Landwirte und Durchreisende zu klären und den vor Ort beauftragten Mitarbeitern Handlungsanleitungen zu geben.
„Als Gesundheitsbehörde sind die Bezirkshauptmannschaften erste Anlaufstelle für das regionale Krisenmanagement. In Zeiten wie diesen zeigt sich auch, wie wichtig eine regional breit aufgestellte und stark verwurzelte Landesverwaltung ist. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.


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