Neuer eworx-Geschäftsführer meisterte Sprung ins kalte Wasser
ROHRBACH-BERG. Einer ganz besonderen Herausforderung musste sich Mario Engleder stellen. Nur wenige Tage, nachdem er mit 1. März Geschäftsführer bei der IT-Firma eworx wurde, musste er das Unternehmen in und durch den Lockdown führen.

„Den Start habe ich mir natürlich etwas anders vorgestellt“, blickt Mario Engleder ein paar Wochen zurück, „sich gleich zu Beginn mit Themen wie Kurzarbeit, Sicherstellung einer längerfristigen Kinderbetreuung und einer sich anbahnenden Wirtschaftskrise zu beschäftigen, wünscht sich wohl generell niemand und ich kannte noch nicht einmal jeden Mitarbeiter. Das gesamte Team hat mich jedoch von Beginn an super unterstützt und so die Situation und das Treffen von Entscheidungen deutlich einfacher gemacht.“
Es bahnte sich an
Doch ganz unvorbereitet traf der Lockdown das Rohrbacher Unternehmen nicht, denn schon in der Woche zuvor gab es Anzeichen und so wurden Gespräche zu Home-Office, eventueller Kurzarbeit und Kinderbetreuung geführt. „Dadurch hatten wir den einen oder anderen Tag, um uns darauf vorbereiten zu können. Die Umstellung auf Home-Office war für uns kein Problem, da wir hier als IT-Dienstleister bestens ausgestattet sind und zum Arbeiten und Kommunizieren eigentlich nur unser Notebook und einen Internetanschluss benötigen.“
Das Kurzarbeitsmodell musste bei eworx nur sehr spezifisch eingesetzt werden. Der Großteil der Belegschaft konnte relativ normal weiterarbeiten. Dadurch konnte eworx den Lockdown recht gut meistern und nun geht das Büro wieder in einen relativ normalen Betrieb über. Auch die Techniker sind wieder unterwegs, um die Kunden vor Ort zu unterstützen.
Ein Blick in die Glaskugel
Wie sich die Krise langfristig auf das Untenehmen und die Branche auswirken könnte, sei jedoch noch nicht abzuschätzen. Die breite Aufstellung von eworx mit eigenen Software-Produkten, Kunden verschiedenster Branchen und der EDV-Vollwartung könnte aber helfen, die Auswirkungen etwas besser abzufedern. „Außerdem haben wir die Lockdown-Phase dafür genutzt, um Themen aufzugreifen, für die sonst immer wenig Zeit ist. Beispielsweise haben wir in die Weiterbildung unserer Infrastruktur-Techniker investiert und ein Projekt gestartet, wo wir die „Marke“ eworx neu positionieren und modernisieren. Auch unsere internen Strukturen und Abläufe wurden mehr auf eine Prozess- und vor allem kundenorientierte Organisation ausgerichtet. Dadurch wollen wir unseren Kunden und deren Bedürfnisse noch besser zur Seite stehen.“
Die Lockdown-Phase habe in den Köpfen der Menschen aber auch zu einem Umdenken geführt, meint der Geschäftsführer: „Ich denke, dass nun jedem wirklich bewusst ist, wie wichtig eine gut funktionierende IT-Infrastruktur ist und welche Möglichkeiten man dadurch nutzen kann. Darum blicken wir alle recht positiv nach vorne, werden weiter an uns arbeiten und die Anforderungen unserer Kunden bestmöglich unterstützen.“


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