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HELFENBERG. Eine Streife der AGM Leopoldschlag bemerkte in Helfenberg einen der Schlepperei verdächtigen Kastenwagen. Anhalteversuche missachtete der Lenker, auch Straßensperren brachten nichts, der Lenker, ein 30-jähriger Syrer, fuhr auf die Polizeibeamten los. Nach einer Flucht zu Fuß wurde der Lenker in einem Waldstück gestellt. Im Fahrzeug befanden sich 28 geschleppte Personen.

Symbolfoto (Foto: Volker Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Volker Weihbold)

Die Polizei setzte Blaulicht und eindeutige Anhaltezeichen ein, um den Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Doch der Lenker ignorierte diese Signale und fuhr sogar auf Zivilpolizisten, die mit einem Fahrzeug eine Straßensperre errichteten, zu. Ein Beamter konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. Der Flüchtende umfuhr eine weitere Sperre, die mit einem Sattelzug errichtet worden war, indem er über eine steile Böschung fuhr.

Erst eine noch weitere Sperre mit einem Sattelzug in Zwettl an der Rodl zwang den Lenker zum Anhalten. Er sprang allerdings aus dem Fahrzeug und setzte seine Flucht zu Fuß fort.

Mithilfe eines bereits beteiligten Polizeihubschraubers konnten Beamte der Polizeiinspektion Bad Leonfelden und der AGM Leopoldschlag den Mann in einem angrenzenden Waldstück stellen und festnehmen.

28 Personen im Fahrzeug

Im Fahrzeug wurden insgesamt 28 geschleppte Personen entdeckt, darunter 27 Kurden und ein Afghane. Der syrische Schlepper wurde zur Polizei Gallneukirchen gebracht. In der dortigen Zelle zeigte der Beschuldigte aggressives Verhalten, indem er mit dem Kopf gegen die Gitterstäbe schlug und die Blechverkleidung der Toilettenspülung von der Wand riss, um Lärm zu machen.

Äußerst aggressiv 

Die Polizisten betraten die Zelle, um den Beschuldigten daran zu hindern, sich selbst Schaden zuzufügen. Dabei griff der Mann die Beamten mit der Blechverkleidung an. Um den Angriff abzuwehren, wurde Pfefferspray eingesetzt. Der Beschuldigte wurde zu Boden gebracht und Hand- und Fußfesseln angelegt, da er weiterhin Widerstand leistete. Nachdem er sich etwas beruhigt hatte, erhielt er Wasser zum Trinken und zum Ausspülen der Augen. Das Rote Kreuz versorgte ihn medizinisch.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz wurde der Beschuldigte in die Justizanstalt Linz gebracht.

 

 


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