Mozartrequiem erklingt auf Originalinstrumenten
AIGEN-SCHLÄGL. Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem mit Originalinstrumenten wird am Allerseelentag in der Pfarrkirche Aigen aufgeführt.

Ausführende sind die Kantorei der Jugendkantorei Schlägl, die Solisten Juri Eckerstorfer, Barbara Schreiner, Stephan Schlögl, Lorenz Schober sowie das Orchester, das mit Instrumenten wie zu Mozarts Zeiten spielt. Die Gesamtleitung hat Christopher Zehrer über.
Mozarts Requiem
Mozart hat im Jahr 1791 mit der Komposition eines Requiems begonnen. Er erkrankte aber schwer und bis zu seinem Tod am 5. Dezember 1791 hatte er das Auftragswerk noch nicht vollendet. Er hatte den Eröffnungssatz mit allen Orchester- und Vokalstimmen niedergeschrieben. Das Kyrie und der größte Teil der Dies-irae-Sequenz waren in den Gesangsstimmen fertiggestellt, darüber hinaus waren einige wichtige Orchesterpartien kurz skizziert. Der letzte Satz der Sequenz, das Lacrimosa, brach nach acht Takten ab und blieb unvollständig. Mozarts Witwe beauftragte andere Komponisten, meist Schüler von Wolfgang Amadeus Mozart, mit der Fertigstellung. Vor allem war es Franz Xaver Süßmayr, der das Werk komplettierte. Diese Fassung, datiert auf 1792, ist am 2. November in der Pfarrkirche Aigen zu hören.
Weitere Auftritte
Die JKS gestaltet außerdem am 1. November das Hochamt um 9 Uhr mit Missa Papae marcelli von G.P.da Palestrina. Am Nachmittag um 14 Uhr kommt in der Allerseelen-Andacht das Requiem von M. Durufle zur Aufführung.


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