Haslach Be-denken: Journal über Peter Paul Wiplinger
HASLACH. Das aktuelle Tarantel-Journal widmet sich dem Schriftsteller, Dichter und Fotografen Peter Paul Wiplinger, der die verbrecherische Wirklichkeit während der Nazi-Zeit in seiner Heimatgemeinde Haslach aufgedeckt hat.

„Mir geht es als Schriftsteller und Dichter darum, den brennenden, aktuellen Fragen nicht auszuweichen, mich ihnen zu stellen, sie aufzuzeigen; sie nicht aus und von der Literatur fernzuhalten, sondern mich literarisch damit auseinanderzusetzen“, beschreibt Peter Paul Wiplinger seine Position als Schriftsteller. Nicht zuletzt deshalb ist sein umfangreiches literarisches Werk zu einem Großteil der Zeit des Nationalsozialismus sowie den rechtsradikalen Zeichen und Bedrohungen bis in die Gegenwart gewidmet.
Seine Heimat Haslach hat Wiplinger einst als „Obernazinest“ bezeichnet und zum Umdenken angeregt. Heute gibt es dank seiner Initiative zwei Erinnerungstafeln für die Opfer des Nationalsozialismus, gleich neben dem Kriegerdenkmal. Das Buch „Haslach (Be-) Denken“, in dem sich das zwiespältige Verhältnis des fast 84-Jährigen zu seinem Geburts- und Heimatort manifestiert, wird am 12. Jänner in Wien präsentiert.


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