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ULRICHSBERG. Die 37. Ausgabe des internationalen Festivals „Ulrichsberger Kaleidophon“ präsentiert eine Mischung aktueller Musikformen. Elf Formationen und Ensembles aus Bereichen wie Jazz, Improvisierte Musik und Neue Musik sind im Programm vertreten.

v.l.: Sylvie Courvoisier, Drew Gress, Kenny Wollesen (Foto: Caroline Mardok)
v.l.: Sylvie Courvoisier, Drew Gress, Kenny Wollesen (Foto: Caroline Mardok)

Das Festival startet am Freitag, 28. April, um 19 Uhr mit einem Projekt des deutschen Saxophonisten Frank Gratkowski in traditioneller Jazzbesetzung (Saxophon, Klavier, Bass, Schlagzeug). Im zweiten Konzert des Abends gibt es ein Wiedersehen mit dem britischen Vokalakrobaten Phil Minton, der im Duo mit Tubaspieler Carl Ludwig Hübsch auftreten wird. Den Abschluss des ersten Festivaltages bestreitet Roger Turner (Schlagzeug) im Verbund mit zwei Helden der japanischen Freejazz-Szene: Masahiko Satoh und Otomo Yoshihide.

Bunter zweiter Tag

Tag zwei des Festivals (29. April) beginnt mit einer „italienischen Eröffnung“: Kompositionen für zwei Violinen stehen am Programm, das Annelie Gahl und Alexander Gheorghiu um 15 Uhr in der Ulrichsberger Kirche präsentieren werden. Weiter geht es um 18 Uhr im Jazzatelier mit einem Auftritt des sizilianischen Posaunenmeisters Sebi Tramontana, der ein improvisiertes Duo mit dem Cellisten Luca Tilli spielen wird. Erheblich ausgeweitet wird der geografische Kontext im nächsten Konzert: Gunda Gottschalk, Xu Fengxia und Peter Jacquemyn spielen ihre Version einer weltumspannenden Volksmusik, erweitert um den Perkussionisten Günter Baby Sommer. Das Samstagsfinale gehört ganz dem Jazz: Sylvie Courvoisier aus New York, frisch gebackene Preisträgerin des deutschen Jazzpreises in der Kategorie Klavier, wird mit Drew Gress am Bass und Kenny Wollesen am Schlagzeug auftreten.

Erstaufführung am Sonntag

Das Sonntagsprogramm beginnt um 16 Uhr mit der österreichischen Erstaufführung von Peter Ablingers neuem Stück „An den Mond“ – eine Komposition für Violine und Computer, interpretiert von der bulgarischen Geigerin Biliana Voutchkova, gemeinsam mit Peter Ablinger. Ebenfalls von einem Duo wird das zweite Konzert am 30. April bestritten: Josef Novotny und Peter Herbert präsentieren eine konzentrierte Improvisationsmusik für Klavier und Kontrabass. Es folgt das Trio „Jane in Ether“, drei junge Berliner Musikerinnen mit Blockflöte, Klavier und Violine. Den Festivalabschluss besorgt John Butchers Trio „Last Dream of the Morning“.

Beginnend mit dem Kaleidophon startet die Ausstellung „50 Jahre Jazzatelier“: Gezeigt werden im ganzen Haus Fotos und Plakate aus der 50-jährigen Vereinsgeschichte.

Details zum Programm: www.jazzatelier.at/kal.htm

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