Was die Kraft der Hoffnung möglich macht: Lesung in der Villa Nikola in Aigen-Schlägl
AIGEN-SCHLÄGL. „Was bleibt, wenn nichts mehr da ist?“ Dieser Frage geht Autorin Isabella Maria Kern in ihrem neuesten Roman „Die Dachgeber“ auf den Grund. Bei einer Lesung am Mittwoch, 29. April, um 19 Uhr in der Villa Nikola in Aigen-Schlägl stellt sie ihn vor.

„Mein Roman erzählt nicht einfach eine Geschichte über den Zweiten Weltkrieg, er verbindet zwei Schicksale und bietet ein zutiefst menschliches, erschütterndes und gleichzeitig hoffnungsvolles Erleben von Verlust, Überleben und der unzerstörbaren Sehnsucht nach Familie und Heimat“, beschreibt die Autorin ihr neuestes Werk.
Im Kern wahr
Die Erzählung über das stille Durchhalten von Hermine und die gefährliche Heimreise ihres Bruders Josef, der aus russischer Gefangenschaft zu Fuß nach Oberösterreich geht, basiert auf realen Erlebnissen in Isabella Kerns Familie, aus Erzählungen von Bekannten und auf Recherche. „Mit meinem Roman möchte ich ein Denkmal für all jene Waisenkinder und Frauen setzen, die im und nach dem Zweiten Weltkrieg ein schweres Los trugen.“


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