FF St. Martin lief mit neuem Weltrekord zum Weltmeister-Titel

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Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 14.07.2017 17:18 Uhr

ST. MARTIN. Sie wollten Weltmeister werden und einen neuen Weltrekord aufstellen – und beides ist den St. Martiner FF-Kameraden heute gelungen: Bei den internationalen Feuerwehrwettkämpfen in Villach krönten sie sich mit einem fantastischen Lauf zum Sieger.  

28,16 Sekunden brauchte die Bewerbsgruppe der FF St. Martin für den Löschangriff – das bedeutet einen neuen Weltrekord. Der bisherige lag bei 28,5 Sekunden. Schon an den ersten Trainingstagen der Feuerwehr-Weltmeisterschaft zeigten die Mühlviertler, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Verdienter Sieg

Kommandant Herbert Wagner ist natürlich stolz auf seine Truppe: „Sie wurden drei Mal Bundessieger (2008, 2012 und Doppel-Bundessieger 2016) und jetzt Weltmeister - das ist jetzt die Krönung. Schöner kann's nicht gehen“, sagt er im Tips-Gespräch. Das lange, intensive Training und die Vorbereitungen, für die auch viele Urlaubstage draufgegangen sind, haben sich also ausgezahlt.

Auch via Facebook sind schon zahlreiche Glückwünsche an die St. Martiner eingetrudelt. „Ein würdiger Weltmeister“ oder „Ihr habt es euch verdient“ ist da unter anderem zu lesen.

Doppelter Triumph

Bereits gestern holte sich die Jugendgruppe der FF St. Martin den zweiten Platz bei der Feuerwehr-WM. „Wir sind Weltmeister und Vize-Weltmeister – das ist absolut super“, spricht Manfred Lanzersdorfer, stellvertretender Landesbewerbsleiter, wohl für all seine Kameraden. Und auch für die vielen Schlachtenbummler, die von St. Martin mit nach Villach gereist sind und die WM-Starter lautstark angefeuert haben.

Feier mit 250 Fans

All die Anstrengungen liegen jetzt hinter den Feuerwehrern - und es darf gefeiert werden. „Wir sitzen schon alle gemeinsam im Garten unserer Unterkunft. An die 250 Leute feiern mit uns“, freut sich Kommandant Wagner.

Morgen (Samstag) Abend findet die Siegerehrung in Villach statt. Am Sonntag werden die neuen Weltmeister und Vize-Weltmeister dann auch zu Hause gebührend gefeiert (voraussichtlich ab 15 Uhr).

 

Oberösterreicher vorne

Silber ging übrigens an die Stillfüssinger aus der Gemeinde Waizenkirchen (Bezirk Grieskirchen). Die Wettkampfgruppe für Feuerwehrsport aus Frankenburg (Bezirk Vöcklabruck) fixierte in ihrer Disziplin „Löschangriff“ Bronze.

 

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