Ulrichsberg im Ausnahmezustand: Böhmerwaldmesse ist gut angelaufen
ULRICHSBERG. Bei Regen wurde die Böhmerwaldmesse eröffnet, jetzt scheint die Sonne und es herrscht perfektes Messewetter. Drei Tage lang läuft die größte Messe des Mühlviertels in Ulrichsberg - drei Tage herrscht hier Ausnahmezustand, wie Bürgermeister Wilfried Kellermann meinte.

An die 50.000 Besucher werden bis Sonntag erwartet - wenn das Wetter mitspielt, könnten es wohl noch mehr werden. Denn bei der Messe, die sich vor fast 30 Jahren aus einer kleinen Gewerbeschau entwickelt hat, stimmen alle Zutaten: Ein breit gefächertes Angebot mit der Land- und Forstwirtschaft als Schwerpunkt, dazu Holzschnitzer, die mit der Motorsäge um die Wette sägen, ein buntes Freizeitangebot und Spitzenunterhaltung am Abend. Dazu der freie Eintritt tagsüber und auch abends.
Zusammenhalten macht den Erfolg aus
Für Ulrichsbergs Bürgermeister Wilfried Kellermann steht aber eins fest: „Der Erfolg der Messe liegt am Zusammenwirken von Wirtschaft und Vereinen. Und auch an den vielen freiwilligen, ehrenamtlichen Helfern, die sich Urlaub nehmen, um dabei zu sein und mithelfen zu können. Dass die Leute so zusammenstehen, macht schon stolz“, betonte Kellermann bei der Eröffnung.
Sein Dank gilt natürlich dem „Vater der Messe“ Josef Thaller und „Mutter“ Johanna Pfoser, die bereits seit 15 Jahren „hervorragende Kinder auf die Welt bringen“. Ebenso der Firma Brüder Resch, die auch heuer wieder das Firmenareal zur Verfügung gestellt hat.
Politik will Wirtschaft stärken
Zur Böhmerwaldmesse hatte sich auch der neue Landeshauptmann Thomas Stelzer eingestellt, für den die Großveranstaltung ein Symbol für „die Tatkraft und den Mut der Unternehmer“ sei. „Wir werfen mit dieser Messe den Scheinwerfer auf einen erfolgreichen Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort. Auf ein Vorzeigebeispiel, was die Stärke unseres Landes ausmacht - nämlich die Breite des wirtschaftlichen Wirkens und Schaffens.“
Die Stärkung der Wirtschaft sei Anliegen der Politik, betonte er und sprach die dafür notwendigen Rahmenbedingungen an. Er sprach auch den für die Wirtschaft wichtigen Westring an: „Es kann nicht sein, dass im siebten Jahr seiner Genehmigung ständig neue Einsprüche eingebracht werden.“ Irgendwann muss Schluss sein.
180 Aussteller aus fünf Ländern
Bis Sonntag zeigen 180 Aussteller aus fünf Ländern ihr Angebot. Noch in den letzten Tagen sind laufend Anfragen eingetrudelt, berichtet Organisator Josef Thaller. Zwar sei die Böhmerwaldmesse jedes Mal wieder enormer Stress und eine gewaltige Herausforderung, aber „es macht Freude und stolz, wenn man sieht, was wir wieder gemeinsam geschafft haben.“
Die Böhmerwaldmesse mit Volksfest ist bis Sonntag, 6. August, täglich ab 9 Uhr geöffnet. Eintritt frei, ausreichend Gratisparkplätze stehen zur Verfügung. www.boehmerwaldmesse.com


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