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Hungrige Fischotter bedrohen nun auch Frösche und Schlangen im Bezirk Rohrbach

Petra Hanner, 09.04.2018 09:59

BEZIRK ROHRBACH. Die überhand nehmenden Probleme mit dem Fischotter können die Fischer des Bezirkes nun zumindest an der Steinernen Mühl mit Fang und Abschuss eindämmen. Allerdings sorgt das Tier andernorts für einen massiven Rückgang der Anzahl an Fröschen und Schlangen.

Foto: Kletr/Shutterstock
Foto: Kletr/Shutterstock

„Es war wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen, als wir im Dezember den Bescheid über Fang und Abschuss der Fischotter in der Steinernen Mühl zwischen Haslach und Helfenberg zugestellt bekamen“, sagte Obmann Norberg Salburg bei der jüngsten Vollversammlung des Fischereireviers Rohrbach. Allerdings erhalten die Fischer vermehrt auch von Teichbesitzern Meldungen, dass in ihren Gewässern die Zahl der früher stark vertretenen Frösche nun gegen Null gehe. Auch Blindschleichen und Ringelnattern verschwinden. Schuld sei der Fischotter, der aufgrund der leergefischten Bäche und Teiche auf diese Nahrungsquellen ausweichen.

Ziel: Generelle Schusszeit

Hier nimmt Salburg auch Naturschutzorganisationen in die Pflicht, nicht nur dem Fischotter die Stange zu halten, sondern auch für den Schutz „unpopulärerer Arten“ einzutreten. Ziel der Fischer ist es, nach einem Beobachtungszeitraum von drei Jahren eine geregelte Schusszeit für den Fischotter im Winter für ganz Oberösterreich zu bekommen. Den Fischen setzen zudem auch Raubvögel wie Kormorane und Graureiher zu. Für den Abschuss von Kormoranen gibt es sogar Schussgeld in Höhe von drei Euro pro Stück.

Fische waren nierenkrank

Im Herbst 2014 kam es in der Großen Mühl zwischen Ulrichsberg und Neufelden zu einem großräumigen Fischsterben. Die Untersuchungsergebnisse der Uni Wien zeigen, dass die Fischkrankheit PKD, eine Nierenkrankheit, nachgewiesen werden konnte.


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Gastuser
Gastuser
12.04.2018 13:03

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum lachen, wie absurd diese Argumentation mancher Fischer schon wird. Erschreckend, dass das mittlerweile ungefiltert 1:1 in der Zeitung steht. Schade dass die Tips keine Gegenmeinung eingeholt haben. Meiner Meinung nach sind diese Behauptungen ein Vollholler und man braucht einfach einen Sündenbock für die eigenen Verfehlungen - die der Fischer, der Wasserbauer, der Landwirtschaft und der Gesellschaft. Schießen a la Trump, dann bitte lieber twittern!

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p.hanner@tips.at
p.hanner@tips.at
12.04.2018 13:16

Gegenmeinung

Lieber Tips-Leser!

Der Artikel spiegelt das wieder, was bei der jüngsten Bezirks-Fischereiversammlung auf der Tagesordnung stand. Wie vielen anderen Vereinen auch bieten wir hier den Fischern die Möglichkeit, über ihre Anliegen und Aktivitäten zu berichten.

Falls Sie aber anderweitige Erfahrungen mit dem Thema Fischerei gemacht haben, können Sie sich gerne bei mir (p.hanner@tips.at) melden und mir Ihr Anliegen schildern oder einen Leserbrief schicken.

Mfg Petra Hanner vom Tips-Team

n
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Gastuser
Gastuser
12.04.2018 09:39

Irre

Total Irre immer mit diesen Abschüssen. Nur weil ein paar Fischer zum plärren beginnen wird schon wieder über Abschuss von Fioschottern und Kormoranen geredet. Und nun wittern die Jäger schon wieder Pulverdampf. Zur Information bin selbst Fischer, gehe aber nicht wegen der Beute sondern zur Entspannung fischen.