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ST. MARTIN. 2.800 Euro  haben Schüler der Mittelschule St. Martin durch verschiedene Aktionen für eine Schule mit Kinderheim in Uganda zusammengebracht. Das Land hat die Summe um weitere 2.000 Euro aufgestockt.

  1 / 5   Schüler haben fast 3.000 Euro für ein Hilfsprojekt in Uganda gesammelt, Landeshauptmann Thomas Stelzer hat die Summe um weitere 2.000 Euro aufgestockt. Foto: Gahleitner

Seit Anfang 2015 hilft Eva Aufreiter, Lehrerin in der NMS St. Martin, das Projekt „St. Matiya Mulumba Home of Hope“ aufzubauen – eine Volksschule mit Kinderheim in Uganda, das Kindern aus ärmsten Verhältnissen aus den Slums von Kampala regelmäßiges Essen, einen Schlafplatz und vor allem Schulbildung bieten kann. Ihre Schüler haben sie unterstützt, in dem sie das Projekt „Wohlstand teilen“ gestartet und für die Kinder symbolisch eingekauft haben und außerdem beim Weihnachtsmarkt Kulinarisches und Dekoratives verkauft haben. Dazu gab es einen Punschstand am Heiligabend.

Aktion Fair Play

Insgesamt kamen 2.800 Euro zusammen. Landeshauptmann Thomas Stelzer hat diese Summe durch die Aktion Fair Play um weitere 2.000 Euro aufgestockt. Bei der Übergabe lobte er das Engagement der Schüler und Lehrer für jene Menschen, die nicht das Glück hatten, in so einem sicheren, wohlhabenden Land wie Österreich geboren worden zu sein.

Einnahmequellen für Familien schaffen

Heuer soll das Hauptgebäude fertiggestellt werden. Mit einem Anbau wurde bereits begonnen, die Mädchen haben schon Anfang Februar ihren größeren Schlafsaal bezogen. „Unser nächster Schritt soll die Schaffung von Einnahmequellen für die Herkunftsfamilien sein“, informiert Eva Aufreiter. Durch Mikrokredite sollen sie zu kleinen Einkommen aus Landwirtschaft, Schneiderarbeiten, Friseurdienste kommen.


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