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PFARRKIRCHEN. Besonders in diesem außergewöhnlichen Jahr ist einmal mehr ins Bewusstsein gerückt, wie wichtig ein Nahversorger im Ort ist. Bürgermeister Hermann Gierlinger möchte deshalb seine Pfarrkirchner dazu aufrufen, diesen auch zu nutzen.

Sechs Menschen mit Beeinträchtigung haben im Pfarrkirchner Adeg einen Arbeitsplatz gefunden. Foto: privat

Der Nahversorger Adeg in Pfarrkirchen ist ein „Nahversorger mit Mehrwert“, wie ihn Bürgermeister Hermann Gierlinger nennt. Neben fünf Mitarbeitern sind dort auch sechs Menschen mit Beeinträchtigung von Artegra beschäftigt. „Die Zusammenarbeit mit den Beeinträchtigten ist sehr wertvoll und es ist sehr wichtig, dass sie hier bei uns einen Arbeitsplatz haben, wo sie gebraucht und geschätzt werden“, so Gierlinger. Umso wichtiger ist es dem Ortschef, dass die Bevölkerung das Angebot nutzt und dort einkauft. Vor allem im Frühjahr, als die Grenzen kontrolliert wurden und die Menschen nicht mehr nach Deutschland zum Einkaufen gefahren sind, hat man gemerkt, dass sich die Nahversorger-Situation zum Positiven entwickelt hat.

Bürger-Statements zum Nahversorger im Ort

Hermann Gierlinger hat nachgefragt, wie wichtig der Nahversorger für Pfarrkirchen also wirklich ist. Von Inge und Hermann Harrer: „Besonders im heurigen Jahr, wo wirklich alles anders ist, hat sich gezeigt, wie wichtig ein Nahversorger wie die Adeg-Filiale in Pfarrkirchen ist. Speziell für uns Senioren, aber auch für unsere jüngere Generation ist unser Geschäft wichtig und notwendig. Um weiterhin die Vorteile eines Nahversorgers nutzen zu können, muss es unser aller Anliegen sein, gemeinsam das Fortbestehen unserer Geschäfte zu sichern und wirklich alle Dinge des täglichen Bedarfs vor Ort zu kaufen.“ Von Verena Scherrer: „Wir sind sehr froh, dass wir eine Nahversorgung im Ort haben. Für uns als sechsköpfige Familie hat das Geschäft in der Nähe viele Vorteile: Wenn wir etwas brauchen, kann ich sogar die Kinder zu Fuß einkaufen schicken. Das ist einerseits Unterstützung für mich, andererseits ermächtigt es die Kinder zum eigenständigen Handeln und fördert ihre Selbständigkeit. Außerdem ist es praktisch, wenn die Kinder kurzfristig etwas für die Schule brauchen. Alle Adeg-Beschäftigten sind sehr nett und zuvorkommend. Schon oft haben sie mich auf Vergünstigungen aufmerksam gemacht, die ich sonst übersehen hätte. Das Einkaufen bei uns ist sehr persönlich, schon beim Betreten werde ich mit meinem Namen begrüßt und das freut mich natürlich sehr.“


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