Nachruf: Franz Hofmann aus Niederkappel ist verstorben

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Sevim Demir Sevim Demir, Tips Redaktion, 21.01.2021 15:15 Uhr

NIEDERKAPPEL. Franz Hofmann war durch sein ehrenamtliches Engagement in seiner Gemeinde Niederkappel ein bekanntes Gesicht. Kürzlich ist er im 67. Lebensjahr an Krebs verstorben. 

„Vereine und Organisationen gehören gefördert und unterstützt!“ Das war für Franz Hofmann nicht nur eine leere Phrase. Alles was für den Zusammenhalt im Ort wichtig ist, unterstützte er mit voller Überzeugung. So war Hofmann bei etlichen Ortsgruppen nicht einfach nur Mitglied, er war dort auch ehrenamtlich engagiert. Auch war er seit 1992 Wasserwart bei der Wassergenossenschaft. Franz Hofmann hat in dieser Zeit das Wasserleitungsnetz hervorragend betreut und wertvolle Arbeit geleistet. Es gibt keine Leitung, keinen Schieber, keinen Abzweiger, der ihm unbekannt gewesen wäre. Galt es Rohrbrüche zu beheben oder neue Anschlüsse zu verlegen war Hofmann stets im Einsatz und dies bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. Auch das Ablesen der Hauszähler gehörte zu seinen Aufgaben.

Schicksalsschlag prägte Zusammenhalt der Familie

Beim örtlichen Veteranenverein war er ein geschätzter Kamerad, der bei unzähligen Ausrückungen dabei war. Er war gerne bereit zu helfen, ob als Schriftführer, als Sargträger oder als Wanderwegpfleger. Auch die Sportunion verliert durch sein Ableben einen aktiven, begeisterten Stockschützen. Beim Seniorenbund war Hofmann ein gern gesehenes Mitglied. 1994 erlitt er einen schweren Schicksalsschlag. Seine Frau ist nach nur 14 Ehejahren völlig unerwartet verstorben. Mit unglaublicher Stärke und Unterstützung der Familie schafften er und seine drei Töchter diese schwierige Zeit, die den engen Zusammenhalt der Familie prägt.

Franz Hofmann drehte bei jedem Wind und Wetter seine Runden. Seine ausgedehnten Märsche durchs Gemeindegebiet machten ihm große Freude. Im letzten Jahr schränkte eine Krankheit seine Beweglichkeit ein. Nach ärztlicher Abklärung erhielt er die Diagnose Krebs. Sein Kämpfergeist war groß, doch die Krankheit war unbezwingbar. Die Gemeinde wird ihn dankbar in ihrer Erinnerung behalten.

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