Eine ganze Gemeinde macht sich fit für die Zukunft
ST. VEIT. Bauland-Schaffung, die Ausstattung öffentlicher Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen oder auch die Schulsanierung beschäftigen derzeit die Gemeinde St. Veit. Mit Johann Gattringer ist seit Oktober ein neuer Bürgermeister am Ruder.

Als absolutes Zukunftsthema bezeichnet Gattringer die Ausstattung der verschiedenen öffentlichen Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen: „Wir sind dazu in Gesprächen mit der Energieregion Donau-Böhmerwald und hoffen darauf, dass wir im nächsten Jahr damit starten können.
Wichtig für die Zukunft der Gemeinde ist aber auch die Schaffung von Bauland. St. Veit ist eine der wenigen Zuzugsgemeinden im Bezirk mit mittlerweile knapp 1.300 Einwohnern. Die Gemeinde ist derzeit in Gesprächen mit Grundeigentümern, um wieder neue Parzellen anbieten zu können.
Schulsanierung läuft
Ein schlagendes Argument für Familien, sich in St. Veit niederzulassen, ist unter anderem die Bildungsmöglichkeit vor Ort. Derzeit wird die örtliche Volksschule, deren Substanz noch aus dem Jahr 1978 stammt, erstmals generalsaniert. Nassbereiche und Turnsaal wurden bereits erneuert. Heuer werden die Klassenräume modernisiert und digitalisiert. In den Osterferien wurde dafür bereits der Glasfaser-Anschluss errichtet. Außerdem stehen noch der Fenstertausch und die Sanierung des Innenbereiches an.
Nächstes Jahr wird mit Dach und Fassade die Sanierung abgeschlossen. Insgesamt kostet diese rund 1,5 Millionen Euro.
Badeteich gesäubert
Auch die Freizeitgestaltung ist wichtig für die Menschen in und um St. Veit. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet das Freizeitzentrum mit dem Badeteich. Dieser wurde heuer – zehn Jahre nach der Neuanlage – wieder einmal komplett abgelassen und gesäubert. Ehrenamtliche haben in vielen Arbeitsstunden dafür gesorgt, dass auch Holzelemente teilweise erneuert und frischer Schotter zur besseren Wasserfilterung eingebracht wurde.


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