Zündende Ideen bekommen drei Tage lang eine Bühne
ST. STEFAN-AFIESL. Wie sich die Gemeinde in den kommenden Jahren weiterentwickeln soll, das sollen mithilfe einer Ideenwerkstatt die Gemeindebürger selbst ein Stück weit mitentscheiden. Von 7. bis 9. Juli werden Ideen und Vorschläge gesammelt, gefiltert und kanalisiert.

„Wir wollen möglichst ressourcenschonend das Beste aus den Gegebenheiten im Ort herausholen. Das bedeutet, dass Bestehendes saniert oder Synergien genutzt werden sollen. Deshalb brauchen wir auch die Ideen vieler“, lädt Bürgermeister Alfred Mayr alle Interessierten zur Teilnahme an der Ideenwerkstatt ein.
Das Programm
Beginn ist am Mittwoch, 7. Juli, um 15 Uhr mit einer „Spurensuche“ gemeinsam mit dem Team von „nonconform“, welches das gesamte Projekt begleitet: Vom Stefansplatzerl ausgehend werden einige jener Orte erwandert, um die sich der Zukunftsworkshop vorrangig drehen soll. Ein solcher neuralgischer Punkt, wo ein passendes Projekt umgesetzt werden soll, ist beispielsweise der Pfarrhof, der momentan leer steht und einer Nachnutzung bedarf. Außerdem sollen unter anderem Möglichkeiten ausgelotet werden, wo sich neues Bauland nahe des Ortszentrums von St. Stefan entwickeln kann.
Nach diesem Projekt-Spaziergang geht es am Stefansplatzerl mit einem offenen Ideenbüro und einem Impulsvortrag samt Ideenstammtisch weiter.
Auch am 8. Juli steht der ganze Tag im Zeichen der Weiterentwicklung. Das Ideenbüro am Stefansplatzerl ist von 9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr geöffnet und abends stehen die eingebrachten Ideen bei einer öffentlichen Veranstaltung am Prüfstand. Den Abschluss bildet am Freitag, 9. Juli, wieder ein offenes Ideenbüro am Stefansplatzerl, welches noch bis 12 Uhr geöffnet hat. Am Abend werden die Ergebnisse der drei Werkstatttage zusammengefasst und vorgestellt.
Bei der Ideenfindung helfen auch sogenannte Ideenboxen, die an neuralgischen Punkten im Ort aufgestellt wurden. Dort kann jeder, der eine Vision für die Gemeinde hat, seine Wünsche und Anliegen einwerfen.
Neue Homepage online
Für die Ideenwerkstatt wurde auch schon eine eigene Homepage angelegt: Unter www.lebenimort.at findet man alle Informationen zur Ideenwerkstatt und kann auch dort wiederum seine Vorschläge einbringen.
„Zukunftsorte“
Die Ideenwerkstatt ist übrigens das erste Projekt, das im Zuge der Mitgliedschaft bei den „Zukunftsorten“ – einem Zusammenschluss innovativer Gemeinden – umgesetzt wird. „Wir profitieren immens von dieser Mitgliedschaft, vor allem im ideellen Sinne. Für die Entwicklung von St. Stefan-Afiesl kann uns das nur Vorteile bringen“, freut sich Bürgermeister Mayr.


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