Sepp Schaubschläger aus Haslach ist Österreichs ältester Archivar

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Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 15.10.2021 04:10 Uhr

HASLACH. Sein hohes Alter von fast 96 Jahren hindert Josef Schaubschläger nicht daran, sich um das umfangreiche Archiv seiner geschichtsträchtigen Heimatgemeinde Haslach zu kümmern.

Damit ist Schaubschläger wohl Österreichs ältester Archivar und nach wie vor mit Elan im Einsatz.Seit nunmehr 34 Jahren bemüht er sich unentgeltlich um die Sammlung historischer Dokumente und verbringt zwei Vormittage pro Woche arbeitenderweise in „seinem Archiv“.

Mit dem Rollator zum Arbeitsplatz

Nach einem Sturz im vergangenen Jahr wohnt er im örtlichen Bezirksseniorenwohnheim, aber auch das kann ihn nicht von seinem Arbeitsplatz fernhalten. Den Weg zum Marktplatz bewältigt er jetzt halt mit dem Rollator.

Genauigkeit zählt

Josef Schaubschläger war in seinem Berufsleben Vermessungstechniker. Die für diesen Beruf besonders notwendige Eigenschaft Genauigkeit, die er sich bis ins hohe Alter erhalten hat, ist quasi die Grundlage seines Aufgabengebietes als Archivar des örtlichen Heimatvereins. In den Anfangsjahren verzeichnete er alles noch händisch; seit 30 Jahren leistet ihm aber der Computer wertvolle Dienste.

Wertvolle Exponate

Seit Kindheitstagen von Geschichte fasziniert, kann er stolz auf zahlreiche hochinteressante und vor allem wertvolle Exponate seiner langjährigen Sammlung von Zeitdokumenten verweisen. Dazu zählen sicherlich zahlreiche Haslacher Dokumente aus dem 18. Jahrhundert oder seine historischen Sammlungen über das Stift Schlägl.

Zeit sinnvoll nutzen

Fragt man den emsigen Archivar nach dem Grund, warum er trotz seiner gesundheitlichen Eingeschränktheit und seines fortgeschrittenen Alters nach wie vor für seine Heimatgemeinde pflichtbewusst, verlässlich und genau alles zusammenträgt und archiviert, gibt er bescheiden zur Antwort: „So kann ich meine geschenkte Zeit für die Nachwelt, aber auch für mich sinnbringend nützen.“

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