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NIEDERKAPPEL. Passend zum Jahresthema Demenz, ging auch der Elisabethpreis des Sozialsprengels Obers Mühlviertel an einen pflegenden Angehörigen.

Bgm. Josef Wögerbauer (l.), SOM-Obmann Max Wiederseder (r.) und seine Stellvertreterin Elisabeth Guld überreichten den Elisabethpreis an Hubert Hackl. (Foto: SOM)

Preisträger Hubert Hackl aus Niederkappel steht stellvertretend für die vielen Menschen, die mehrere Jahre einen demenzkranken Angehörigen zu Hause pflegen oder pflegten.

Das Lachen nicht verlernt

Bei der feierlichen Übergabe meinte Gemeindeärztin Elisabeth Guld in ihrer Laudatio: „Hubert hat mich bereits beim ersten Besuch sehr beeindruckt. Ich hatte einen pflegenden Angehörigen vor mir, der schon viele Jahre seine Gattin vorbildlich pflegte. Dabei wirkte er nicht erschöpft, ausgebrannt oder müde, sondern frisch im Denken und Erzählen, freundlich, geduldig und verständnisvoll. Ein Mann, der trotz jahrelanger intensiver Pflege, das Lachen nicht verlernt hat. Das war ganz erstaunlich für mich“, erinnert sich die Obmann-Stellvertreterin des SOM.

Optimistisch und offen bleiben

Auf die Frage, wie er das alle geschafft habe, gab Hubert Hackl gleich wertvolle Ratschläge: Eine optimistische Grundeinstellung, lösungsorientiertes Denken und ein offener Umgang mit der Situation sind laut dem Niederkappler ebenso wichtig, wie das Pflegen von Freundschaften und zu sehen, dass die Arbeit einen Sinn macht. Hackl, der von 1985 bis 1995 Bürgermeister von Niederkappel war, betonte aber, dass er diese „wertschätzende Anerkennung und Auszeichnung“ nur stellvertretend für viele Menschen entgegennimmt.


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